Laden...
Diebach
Bürgerversammlung

Bald Dorferneuerung in Diebach

In Diebach steht die Dorferneuerung im Focus. Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann und Bürgermeister Armin Warmuth rechnen damit, dass sie zehn Jahre lang dauern wird.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Dorferneuerung in Diebach steht in diesem Jahr im Fokus. Die Krippe wird am Samstag, 10. Januar, abgebaut. Fotos: Gerd Schaar
Die Dorferneuerung in Diebach steht in diesem Jahr im Fokus. Die Krippe wird am Samstag, 10. Januar, abgebaut. Fotos: Gerd Schaar
+2 Bilder
Bis auf den letzten Platz war das Gasthaus Remling am Tag der Heiligen drei Könige bei der Bürgerversammlung gefüllt. Erstmals leitete die neue Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann (Die Grünen / Bündnis 90) dieVersammlung. "Mit Bravour", kommentierte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) anerkennend. Die Sternsinger hatten heuer schon zwei Tage zuvor ihre Runde absolviert.
Im Fokus stehe heuer das Thema Dorferneuerung, ging Assmann näher auf den Ortstermin des Hammelburger Stadtrates vom vergangenen September in Diebach ein. Ein Antrag auf Förderung sei bei den entspechenden Behörden gestellt worden. Die Maßnahmen der heuer beginnenden Dorferneuerung betreffen sowohl den Altort als auch die Randbereiche der überörtlichen Straße. Warmuth bestätigte, dass die Sanierung der Dorfbrücke nicht vergessen werde.

Infotermin

Einen ersten Infotermin zur Diebacher Dorferneuerung gebe es für die Bürger am Donnerstag, 26. Februar, im Gasthaus Karl, kündigte Assmann an. Weiterhin könne am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai, ein entsprechendes Seminar im Kloster Langheim besucht werden. Für das Seminar sei eine Anmeldung bis spätestens vier Wochen vor dem Termin nötig.
"Für dieses Verfahren der Dorferneuerung braucht man einen langen Atem, mindestens zehn Jahre", erklärten Warmuth und Assmann. Sie hoffen auf einen Erfolg, der zur nachhaltigen Aufwertung und Belebung des Ortes beitrage.
"Diebach soll im monatlich erscheinenden Hammelburger Stadtblatt einen gebührenden Platz finden", wies Warmuth auf die Ersterscheinung Mitte dieses Monats hin. Auf Nachfrage eines Anwohners bestätigte er, dass der von einem Holztransporter verursachte Schaden am Sturmiusberg bald beseitigt werde.
Warmuth dankte den Diebachern für das Vertrauen bei seiner Bürgermeisterwahl, das 40 Jahre nach der Gebietsreform den Hammelburgern endlich mal einen ersten Bürgermeister aus Diebach bescherte.
Präsenz in neuem Glanz verspreche die Neugestaltung der Diebacher Homepage im Internet. Assmann dankte Steffen Schärpf und dessen Helfer Roland Hauk für deren Einsatz. Mittlerweile sei Diebach auch mit Facebook verknüpft. "Die örtlichen Vereine und gerade auch die älteren Mitbürger sollten ihr Wissen einfließen lassen und Fotos zur Verfügung stellen, damit Diebach total entdeckt werden kann", empfahl Assmann. Offene Türen in Sachen zeitgemäßer Internetpräsenz lief sie beim Pfarrgemeinderat ein. Ilona Schneider bestätigte: "Das Internet wird immer mehr auch von älteren Menschen genutzt."
Die Diebacher waren offenbar recht zufrieden mit ihrer Ortsbeauftragten. So beschränkten sich deren Wortmeldungen auf Hinweise wie zum Beispiel zu den festgefahrenen Lkw, die sich in kleine Ortsstraßen verirrten. Oder die Frage nach der Einsturzgefahr am umzäunten Anwesen Christ an der Ortsdurchfahrt oder die Meldung einer maroden Bachmauer. Auch wünschte man sich die heimischen Stadträte regelmäßig auf den Diebacher Festen herbei.


Diebach in Zahlen

Erledigte Projekte
Einläufe am Stadtweg, Befestigung des Marienweges, Parkplätze am Pfarrhaus, Außenbereich am Kindergarten und Befestigung des Bachgeländers.

Für 2015 geplante Projekte
Toilettensanierung im Sportheim, Akustikplatten für die Festhalle, Solarpaneele für die Aussegnungshalle, Gitter am Christhaus, Ausbesserung der Mauer am Kriegerdenkmal, Klingenbachbrücke (an der Häfnerstraße), Diebacher Straße, Zisternenpfad und Sanierungsmaßnahmen an Bildstöcken.

Einwohner
Zum Jahreswechsel 2014 / 2015 zählte Diebach 1040 Einwohner mit Hauptwohnsitz und 86 mit Nebenwohnsitz. Knapp zwei Drittel wohnent in der Siedlung. Es gab 21 Zuzüge und 29 Wegzüge. Den fünf Geburten stehen neun Sterbefälle gegenüber. "Diebach ist mit einem Anteil von 9,23 Prozent der größte Stadtteil nach der Kernstadt Hammelburg", betonte Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann.

Eheschließungen Im vergangenen Jahr gab es keine Scheidungen in Diebach. Geheiratet wurde fünf Mal. hgs

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren