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Untererthal
Verkehr

Auf der B 27 stehen Einschränkungen bevor

Die Arbeiten an der Behelfs umfahrung für die Thulbabrücke sind im Gange. Es wird nicht die einzige Baustelle auf der B 27 bleiben. In der Bürgerversammlung am Donnerstagabend stellte Matthias Wacker vom Staatlichen Bauamt die Planungen vor.
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Die Brücke ist bald gesperrt. Dann rollt der Verkehr über eine provisorische Flussquerung, für die gerade ein Damm entsteht. Foto: Arkadius Guzy
Die Brücke ist bald gesperrt. Dann rollt der Verkehr über eine provisorische Flussquerung, für die gerade ein Damm entsteht. Foto: Arkadius Guzy
Die Schüttung für die Behelfs umfahrung soll demnach bis April fertig sein. Dann wird der Verkehr über eine provisorische Flussquerung umgeleitet, damit der Bau der neuen Thulbabrücke beginnen kann. Fahrzeuge können allerdings nur in eine Richtung gleichzeitig über die Behelfs brücke rollen. Daher wird eine Ampel den Verkehrsfluss regeln. Laut Wacker dauert die Einschränkung bis Oktober. Dann ist die neue Brücke frei. Wenn zuvor die Deckschicht aufgetragen wird, muss an einem Wochenende der Bereich um die Thulbaquerung komplett gesperrt werden, also auch die Behelfs umfahrung. Denn über die neue Brücke hinaus wird noch ein Stück Straße erneuert.

Während der Vollsperrung ist Untererthal nur im großen Bogen über Elfershausen und Oberthulba zu erreichen. "Das Wegenetz ist begrenzt, andere Umfahrungen stehen nicht zur Verfügung", sagte Wacker. Wegen der Straßenerneuerung ist im September und Oktober die Einfahrt des Feldwegs nach Diebach für Landmaschinen nicht zu erreichen. Wanderer und Radfahrer können die Strecke aber weiterhin nutzen. Die Ankündigung, dass die Einfahrt gesperrt wird, sorgte bei Landwirt Georg Heim für Bedenken. "Das passiert in der Haupterntezeit", meinte er. Wacker versprach eine Ersatzstrecke zu finden.

Im Mai beginnen zusätzlich die Arbeiten an der Serpentinenstrecke am nördlichen Ortseingang - unter Vollsperrung für acht bis zehn Wochen. Diese Information sorgte für ein kurzes Geraune in der Bürgerversammlung. Die Arbeiten seien ohne Vollsperrung nicht zu machen, erklärte Wacker. Er räumte jedoch ein: "Es wird spannend. Die B 27 ist die einzige Straße von Norden nach Süden."

Mit der Erneuerung des Abschnitts zwischen Untererthal und Hammelburg "wird es dieses Jahr nichts mehr". Dort sei der Hang in Bewegung. Er müsse saniert werden. Bei der Planung der neuen Streckenführung müssen Naturschutzbelange berücksichtigt werden, wie Wacker andeutete. Auch das ließ ein Geraune im Saal aufkommen. Das Staatliche Bauamt will in diesem Jahr allerdings zumindest die Fuldaer Straße in Hammelburg ausbauen.

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