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Aura an der Saale
Projekt

Anwohner sollen mit entscheiden

Den Planungsauftrag für die Sanierung der Elfershausener Straße vergaben die Auraer Räte noch nicht. Sie wollen erst mit den Anwohnern sprechen.
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Die Anwohner der Elfershausener Straße/Am Rasen in Aura sollen zunächst zum Umfang der Kanalsanierung gehört werden. Daher verschob der Gemeinderat eine endgültige Planungsvergabe bis zur Bürgerversammlung im Juli.  Foto: Winfried Ehling
Die Anwohner der Elfershausener Straße/Am Rasen in Aura sollen zunächst zum Umfang der Kanalsanierung gehört werden. Daher verschob der Gemeinderat eine endgültige Planungsvergabe bis zur Bürgerversammlung im Juli. Foto: Winfried Ehling
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Ein Planer übernimmt aber bereits "vorbereitende Ermittlungen". Kommt die "kleine" oder die "große Lösung" bei der Kanalsanierung in der Elfershausener Straße/Am Rasen? Über die Planungsvergabe für dieses anstehenden Projekts wollte der Auraer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung noch nicht endgültig entscheiden. Eine Anwohnerversammlung im Juli, in der die beiden Vorschläge noch einmal ausführlich mit den Bürgern diskutiert werden, soll Klarheit schaffen.
Tiefbau-Ingenieur Matthias Kirchner bot in der Mai-Ratssitzung beide Modelle an. Während die so genannte kleine Lösung nur die Sanierung der Kanäle und - damit verbunden - die minimierte Wiederherstellung der Ortsverbindungsstraße vorsieht, käme bei der erweiterten Maßnahme auch eine neue Wasserleitung und ein Grundaufbau des ohnehin in Mitleidenschaft gezogenen Straßenstücks in Klein-Aura hinzu.
Der Vorschlag von Bürgermeister Thomas Hack, noch keinen fixen Planungsauftrag aber vorbereitende Ermittlungen an den Planer zu vergeben, fand die Zustimmung der Räte. Dies böte die Gelegenheit die Anwohner zu hören, denn "letztlich geht es auch um das liebe Geld - der Gemeinde wie der Anwohner".
Ist eine befestigte Feuerwehrzufahrt unterhalb der Brücke zur Saale sinnvoll? Die Frage beantwortete das Ratsgremium mit einem klaren "Nein". Hack hatte einen Schotterweg statt des bisherigen Wiesenpfads zur Saale erwogen, aus der die Wehr im Brandfall Wasser generieren kann. Etwa 30 Meter lang und 3,5 Meter breit sollte der befestigte Weg die Zufahrt auch bei schlechtem Wetter garantieren. Die Wehr begrüßte zwar den Vorschlag, erachtete ihn aber nicht als vorrangig. Die Kosten für diese Maßnahme hätten sich auf ca. 4 000 Euro belaufen.


Urnengräber sind im Trend

Ein weiterer Vorschlag des Rathausoberen betraf die Ergänzung der Urnengräber im Auraer Friedhof. Von zehn Plätzen, die zur Verfügung stehen sind sechs bereits belegt. Hack empfahl am Wegesrand durch den Friedhof fünf weitere Urnengräber hinzu zu fügen. Dies sei eine Ergänzung der Kleingräber-Zeile. Zudem ist diese Bestattung-Form derzeit gefragt.
Die Installation der fünf Einsätze, die jeweils drei Urnen aufnehmen können, schlägt mit 1500 Euro zu Buche. Für eine Ruhezeit von zehn Jahren verlangt die Gemeinde 500 Euro. Der Erweiterung gab der Rat seine einmütige Zustimmung. Die Festlegung der Gestaltung der künftigen Stellplätze an der "Zehnt" setzte das Gremium aufgrund fehlender Unterlagen zunächst aus.


Welcher Fischweiher?

Korrigierend sei ein Punkt aus der vorletzten Sitzung erwähnt bei dem es um den Verkauf oder die Verpachtung des Fischweihers ging. Gemeint war hier der obere Fischweiher, der sich im Gemeindebesitz befindet. Die weiteren Anlagen gehören der Familie Kaiser und stehen zur Nutzung nicht zur Verfügung.

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