Hammelburg

Altstadt-Advent: Süßes von Christkind Christina

Beim Altstadt-Advent in Hammelburg erlebten die Besucher Musik, Kunst und Natur. Für die weihnachtliche Stimmung und das kreative Flair reisten am Wochenende viele Gäste in die Weinstadt.
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Christkind Christina und die beiden Engel Hannah und Jennifer verteilten Süßigkeiten an kleine Leckermäuler hinter dem Rathaus. Foto: Gerd Schaar
Christkind Christina und die beiden Engel Hannah und Jennifer verteilten Süßigkeiten an kleine Leckermäuler hinter dem Rathaus. Foto: Gerd Schaar
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Als attraktiver Publikumsmagnet erweist sich seit vielen Jahren der Hammelburger Altstadt-Advent. So auch heuer am vergangenen Wochenende. Die vorweihnachtliche Stimmung genießen nicht nur die Einheimischen, sondern auch immer mehr Besucher aus den Nachbarlandkreisen Schweinfurt, Main-Spessart und Rhön-Grabfeld.

Der Marktplatz füllte sich am Samstagabend, als Christina Densch als Christkind zusammen mit den beiden Engeln Hannah Lamprecht und Jennifer Liebling die weihnachtliche Botschaft vom Rathausbalkon verkündete.
Musikalisch unterstützt wurden die liebenswürdigen Himmelsbotinnen von einer Bläsergruppe der Hammelburger Stadtkapelle. "Dieser Altstadt-Advent ist ein jährlicher Höhepunkt für Hammelburg", bestätigte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) und fügte hinzu: "Ich danke den vielen Ausstellern und dem Verein für Wirtschaft und Stadtmarketing für die Ausgestaltung dieses Adventsmarktes".

"Ich liebe die Vielfalt dieser Veranstaltung und decke mich jedes Jahr mit schöner Weihnachtsdekoration ein", schwärmt Besucher Malte Gärtner, der gezielt von seinem Heimatort Niederwerrn angereist ist. Karin Eckert aus Bad Neustadt verrät: "Ich decke mich und meine Familie hier mit schönen Wollsachen ein".

16 Stationen auf dem Markt

Natürliches Material wie Wolle und Holz dominierten auf dem Adventsmarkt. Auf insgesamt 16 Stationen, darunter auch bei den Hammelburger Winzern, konnten die Besucher fündig werden. Glühweinduft verbreitete sich auf dem Marktplatz und auch im Rathaus hatten Aussteller ihre Weihnachtsstände aufgebaut Denise und Renate Ludwig strickten vor Ort im Rathausdurchgang. "Ich bin schon das fünfte Mal dabei", sagt Renate Ludwig. Selbst gefertigte Kissen, umstrickte Spieluhren, Kinderlätzchen, Spucktücher und Handytäschchen liegen auf dem Verkaufstisch. Präsent zeigte sich ebenfalls die Afrikahilfe mit exotischen Schnitzereien und seltenen Musikinstrumenten wie zum Beispiel die Kalebassen-Malimba.

Künstlerambiente verbreitete sich unter dem Gewölbe des Weinhotels Müller in der Löwengasse. Dort faszinierte Sylvie Scherpf mit Fantasie-Seelenfiguren und Gemälden. "Das sind kleine Persönlichkeiten, die ich aus Steinen, Holz, Pflanzenblättern oder Kürbis erschuf", sagt die Künstlerin. In ihrer direkten Nachbarschaft war auch die Hammelburger Künstlerin Stephanie Baier-Bindrum anzutreffen, die Holzscheite und alte Holzteile, wie zum Beispiel Räderspeichen, mit ihrer Malkunst veredelte.

Zum ersten Mal dabei

Handarbeit und Naturmaterial dominierte auf dem Stand von Nadja Stürzenberger und deren Tochter Marion Schneider in der Naturstein-Scheune. "Heute sind wir das erste Mal auf dem Hammelburger Adventsmarkt", sagt Stürzenberger. Sie habe erst vor einigen Monaten über Bekannte erfahren, "dass es so was Schönes gibt". Freilich seien auch die frisch gebackenen Plätzchen aus eigener Hand: Zimtschnecken, Cornflakeskekse, Honigkekse, Crossies und Nussecken. "Ich wünsche mir, dass dieser weihnachtliche Markt schon etwas früher stattfindet, denn einen Adventskranz kauft man nicht am letzten Tag vor dem ersten Advent", sagt sie.

Band heizt Besuchern ein

Gebastelte "Fröbel"-Sterne und viel Gehäkeltes für Babys, Kleinkinder und Puppen gab es bei Hildegard Reinl, die es sich im Rinecker Hof gemütlich machte. Dort stellte auch die Hausherrin ihre Hobbymalereien aus. Wie man in früheren Zeiten am Spinnrad saß, zeigte Linde Voshage mit ihrer handgesponnenen Wolle in Fellas Brennereihof. Hoch her ging es in der Holzwerkstatt, wo die Band "Cloud-Base" den Besuchern der Holzausstellungen gründlich einheizte. Der Bandname ist Programm, sind doch diese Musiker alle regelmäßig in der Gleitschirmfliegergruppe am Heroldsberg anzutreffen.

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