Haard

Haard ließ es nicht einfach nur krachen

Zwei Haarder haben ein professionelles Feuerwerk für einen guten Zweck organisiert. Die Idee kam an. Wiederholung in 2020 nicht ausgeschlossen.
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In Haard gab es heuer ein professionelles Feuerwehr und das für einen guten Zweck.Marco Kaufmann
In Haard gab es heuer ein professionelles Feuerwehr und das für einen guten Zweck.Marco Kaufmann
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Die stolze Summe von 538 Euro kann Sebastian Schneider aus Haard an die Elterninitiative tumor- und leukämiekranker Kinder in Würzburg, Station Regenbogen, überweisen. Er hatte bei seinem Freund Christian Albert, der nebenberuflich Pyrotechniker ist, ein professionelles Feuerwerk für die Silversternacht in Auftrag gegeben, verbunden mit einem Aufruf an alle Haarder, auf ein eigenes Feuerwerk zu verzichten und stattdessen für die Regenbogenstation zu spenden.

"Am Jugendraum ist immer eine große Silvesterparty und da dachte ich, wäre so ein professionelles Feuerwerk das Richtige", erzählt der 32-jährige Haarder, wie es zu der spontanen Aktion kam. Christian Albert, der ebenfalls in Haard wohnt, fand die Idee so super, dass er die Auftragssumme verdoppelte und spendete.

Offenbar fanden auch die Bürger die Idee gut, denn viele warfen ihren Beitrag in die aufgestellte Spendenbox. "Es kam überraschend gut an", bestätigten beide auf Nachfrage. Eine Wiederholung Ende 2020 ist daher nicht ausgeschlossen. Um den Umweltaspekt zu berücksichtigen und damit jeder das Feuerwerk ohne schlechtes Gewissen genießen konnte, ließ Sebastian Schneider als "Entschädigung" für die produzierte Feinstaubbelastung zehn Bäume pflanzen, bei "plant-for-the-planet", sprich in Mexiko.

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