Poppenlauer

Scheunenbrand in Unterfranken: Polizei warnt vor Rauchentwicklung - Feuerwehrmann bei Löscharbeiten verletzt

Mitten in Poppenlauer (Landkreis Bad Kissingen) ist am Donnerstagnachmittag eine Scheune völlig abgebrannt. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich bis zum Abend andauern.
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Eine Scheune ist am Donnerstagnachmittag mitten in Poppenlauer abgebrannt. Vor Ort entwickelte sich starker Rauch. Foto: Thomas Malz
Eine Scheune ist am Donnerstagnachmittag mitten in Poppenlauer abgebrannt. Vor Ort entwickelte sich starker Rauch. Foto: Thomas Malz
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Großeinsatz im Landkreis Bad Kissingen: Im unterfränkischen Poppenlauer (Markt Maßbach) hat sich am Donnerstagnachmittag (9. Januar 2020) ein Großbrand ereignet. Eine Scheune fing Feuer und brannte vollständig ab. Mindestens ein Mensch wurde verletzt. Vor Ort herrscht starke Rauchentwicklung.

Update vom 09.01.2020: Feuerwehrmann bei Scheunenbrand verletzt - Sachschaden in sechsstelliger Höhe

Bei dem Scheunenbrand am Donnerstagnachmittag ist ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe entstanden. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann an der Hand verletzt, zudem musste die Besitzerin des Gebäudes medizinisch betreut werden. Die Kripo Schweinfurt führt die Ermittlungen zur Brandursache.

Gegen 13.25 Uhr wurde der Rettungsleitstelle der Vollbrand einer Scheune in der Hauptstraße mitgeteilt. Sofort eilten zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren und der Bad Kissinger Polizei zum Brandort. Die meterhohen Flammen griffen auch auf ein benachbartes, unbewohntes landwirtschaftliches Gebäude über. Einige umliegenden Wohngebäude wurden aus Sicherheitsgründen geräumt. Seit 15.30 Uhr hat die Feuerwehr der Brand unter Kontrolle.

Brandursache: Kripo hat Ermittlungen aufgenommen

Auch die Brandexperten der Kripo Schweinfurt waren bereits vor Ort und haben die Ermittlungen insbesondere zur Ursache des Feuers bereits aufgenommen. Derzeit ist noch nicht klar, warum der Brand in der Scheune ausgebrochen ist. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen im unteren sechsstelligen Bereich liegen.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung soll die Bevölkerung auf Anraten der Feuerwehr hin Fenster und Türen noch bis etwa 19 Uhr geschlossen halten. Bis dahin werden auch die Löscharbeiten der auch voraussichtlich noch andauern (Stand: 16 Uhr).

Erstmeldung vom 09.01.2020, 14.45 Uhr: Starke Rauchentwicklung: Polizei warnt Anwohner

Mitten in Poppenlauer ist am Donnerstagnachmittag (9. Januar 2020) eine Scheune völlig abgebrannt. Ein Großaufgebot an Feuerwehren konnte die benachbarten Häuser vor den Flammen schützen. Die Scheune lag inmitten von Häusern, weswegen noch einmal nachalarmiert wurde. Nach ersten Erkenntnissen wurde eine Person leicht verletzt, betroffene Nachbarn mussten betreut werden. Ermittlungen zur Brandursache wurden sofort aufgenommen.

In Poppenlauer kommt es aktuell (14.45 Uhr) zu einer großen Rauchentwicklung. Die Anwohner werden deshalb aus Sicherheitsgründen gebeten, Fenster und Türen bis auf weiteres geschlossen zu halten, teilte das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Über die mögliche Brandursache und Schadenhöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Noch ist das Feuer nicht gelöscht.

"Beim Eintreffen der Feuerwehr war es bereits ein Vollbrand", sagte Kreisbrandmeister Alexander Marx, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Die Brandmauer der Scheune, die baulich vorgeschrieben ist, habe gehalten, ein Ausbreiten des Feuers auf umliegende Wohnhäuser konnte verhindert werden.

Mit Hilfe der Münnerstädter Drehleiter wurde der Brand von oben gelöscht. "Wir haben auch noch einmal nachalarmiert", sagte Marx. So kam eine zweite Drehleiter aus Bad Neustadt hinzu. Schwierig war es für die Wehrleute, weil die Scheune inmitten von Wohnbebauung lag.

Ein Verletzter nach Scheunenbrand - Betreuung der Nachbarn

Vor Ort waren unter anderem die Wehren aus Poppenlauer, Maßbach, Münnerstadt, Bad Neustadt, Weichtungen, Rottershausen und Althausen. Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandinspektor Ronald Geis, Kreisbrandrat Benno Metz unterstütze ebenfalls den Einsatz.

Auch Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) waren vor Ort. Und ein Großaufgebot vom Rettungsdienst. Zunächst gab es keine Verletzten, wie deren Einsatzleiter Florian Hedrich sagte. Dann gab es doch eine leicht verletzte Person. Mehrere Nachbarn wurden an einer Sammelstelle betreut.

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