Großbardorf
Pokalqualifikation

Großbardorf stößt den Toto-Pokal-Bock um

Eine gefühlte Ewigkeit hat der TSV Großbardorf nicht gegen den SC Eltersdorf gewonnen. Was Stürmer Simon Snaschel damit zu tun hatte, dass sich das änderte.
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SC Eltersdorf - TSV Großbardorf 0:3 (0:1). Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Simon Snaschel (18., 49., 66.). Der Fluch des Nicht-Gewinnen-Könnens gegen den SC Eltersdorf ist Vergangenheit. Der TSV Großbardorf schaffte einen Sieg gegen die Mittelfranken. Das war seit einer gefühlten Ewigkeit keiner Elf der Grabfeld-Gallier gelungen.

In einem munteren Spiel zeigten die Großbardorfer von Beginn an, dass sie in die 1. Toto-Pokal-Hauptrunde aufrücken wollten. "Das haben sie mit Bravour geschafft", zeigte sich ihr Coach André Betz zufrieden. Ein Sonderlob erhielt Schlussmann Julian Schneider. "Julian hat uns zwei bis drei Mal durch gute Paraden vor dem Ausgleich zum 1:1 bewahrt."

Mann des Spiels war aber Simon Snaschel. Der Münnerstädter entschied durch seinen Hattrick das Pokalspiel beinahe allein. Allerdings bereiteten seine Mitspieler seine Treffer mustergültig vor. Beim ersten war es Adrian Reith, der eine 1:1-Situation für sich entschied und Snaschel bediente.

Beim 1:0 für die Grabfelder blieb es bis zur Pause, da Schneider auf dem Posten war und die Gäste einige Torchancen ungenutzt ließen. "Wir haben es versäumt, mehr Tore zu erzielen", lautete Betz' einziger Kritikpunkt.

Kurz nach Wiederbeginn folgte Snaschels zweiter Streich, gleichzeitig die Vorentscheidung der Partie. Nach einer der vielen schönen Kombinationen der Bardorfer war es wieder Adrian Reith, der die Vorarbeit leistete. Seine Flanke verwertete Snaschel in eine Eltersdorfer Drangphase hinein per unhaltbarem Kopfball.

"Wir wollten möglichst schnell ein drittes Tor nachlegen", sagte Betz. Die Seinen hielten sich auch an diese Forderung ihres Trainers. Dieses Mal hieß der Vorbereiter Stefan Piecha, der Snaschel mit einem Pass in die Tiefe bediente. Der umkurvte den SC-Keeper und schob ein. "Dadurch war der Käse endgültig gegessen und wir eine Runde weiter. Allein dies zählt in einem Pokalspiel."

Danach ließen die Gallier das Leder laufen, behielten das hohe Tempo bei und gerieten nicht mehr in Gefahr. "Insgesamt war es eine ordentliche und gelungene Vorstellung meiner Mannschaft", so Betz'.

Großbardorf: Schneider - Illig, Mangold, Hölderle, Müller - Rützel, Piecha - Zehe, Schönwiesner (67. Rieß) - Reith (78. Dinkel), Snaschel (67. Dietz). gmad

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