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Großbardorf bezwingt Erlangen unaufgeregt

Die Grabfeld-Gallier haben beim ATSV Erlangen ihren vierten Sieg in Folge errungen und sind dabei im fünften Match hintereinander ohne Gegentor geblieben.
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Großbardorfs Torwart Christian Dietz (links) ließ zum fünften Mal in Folge den Ball nicht passieren. Auch der Erlanger Daniel Geißler (rechts) konnte ihn nicht überwinden. Foto: Anand Anders
Großbardorfs Torwart Christian Dietz (links) ließ zum fünften Mal in Folge den Ball nicht passieren. Auch der Erlanger Daniel Geißler (rechts) konnte ihn nicht überwinden. Foto: Anand Anders

TSV Großbardorf - ATSV Erlangen 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Snaschel (8.), 2:0 Snaschel (73.). Die Grabfeld-Gallier haben beim ATSV Erlangen ihren vierten Sieg in Folge errungen und sind dabei im fünften Match hintereinander ohne Gegentor geblieben. Schlussmann Christian Dietz war nur in zwei bis drei Situationen echt gefordert, "denn unsere Abwehr ließ kaum etwas zu. Nun will ich gegen Sand am Mittwoch die 500-Minuten-Marke ohne Gegentreffer ohne Gegentreffer schaffen."

Gehörig Respekt vor den Gästen hatte vor dem Anpfiff TSV-Coach André Betz, denn die Erlangener hatten im Hinspiel seinem Team trotz ihrer Niederlage zugesetzt: "Sie waren damals sehr ballsicher und technisch sehr gut. Mir war vor dem Spiel klar, dass wir nicht viele Möglichkeiten bekommen würden. Umso wichtiger, dass die Seinen mit ihrer ersten Chance gleich in Führung gingen.

Energisch behauptete sich Björn Schönwiesner bei seinem Sturmlauf aus dem Mittelfeld gegen mehrere Gegenspieler und spielte den Ball im richtigen Augenblick in dem freien Raum auf den startenden Simon Snaschel. Dieser umkurvte Gästeschlussmann Michael Kraut, der ihn zwar foulte, aber der Ball trudelte ins leere Tor.

In der Folge hatte der Gastgeber durch einen Rieß-Freistoß und einen Snaschel-Schuss zwei Chancen; beide fanden in Kraut ihren Meister. Da auch der wuchtige Kopfball von Abwehrspieler Stefan Piecha über das Gehäuse flog, blieb es bei der knappen Pausenführung der Hausherren. Die Gäste agierten total ungefährlich und brachten nur eine Halbchance zustande, wie ihr Trainer Shqipran Skeraj hinterher kritisch anmerkte. Immer wieder mussten die Gäste das Leder hinten quer spielen oder ihr Heil in langen Bällen suchen.

Auch nach Wiederbeginn änderte sich wenig am Spielgeschehen: Die Gäste fanden überhaupt kein probates Mittel, die sattelfest Abwehr der Platzherren auszuhebeln. Die Hugenottenstädter ließen das Leder zwar ballsicher durch die eigenen Reihen laufen, aber nur bis etwa 20 Meter vor dem Tor von Christian Dietz, der in dieser Phase nur zweimal durch Ismail Yüce gefordert wurde und beide Male auf dem Posten war.

Die Entscheidung fiel nach 73 Minuten, als wiederum Simon Snaschel mit seinem 17. Saisontor den Erlangener Keeper überwand. Kurz zuvor hatte dieser noch seinen Kopfball nach einer Zehe-Flanke ("Er hat das Großbardorfer Spiel gut gelenkt", Skeraj) um den Pfosten gedreht. Dann aber war er machtlos, als sich Zehe bis zur Grundlinie durchspielte, das Leder nach innen spielte und Snaschel den Ball aus Nahdistanz über die Linie bugsierte. "Damit war die faire Partie endgültig zu unseren Gunsten entschieden. Wir hatten zwar wenige Möglichkeiten, haben aber zwei genutzt", freute sich Betz. Auch der Gästetrainer schloss sich der Einschätzung "verdienter Sieg" an.

Dieser Spielbeurteilung schloss sich auch Stefan Piecha an: "Der Schlüssel zum Erfolg war sicher, dass wir in der Defensive wenig zugelassen haben. Das schnelle 1:0 hat uns natürlich in die Karten gespielt. So kann es weitergehen."madr Großbardorf: Chr. Dietz - Müller, Mangold, Piecha, Rieß - Illig (88. Röder), Dinkel (64. Mosandl) - F. Dietz, Zehe, Schönwiesner - Snaschel (74. Fleischer).

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