Bad Kissingen
Weltkulturerbe

Great Spas of Europe: Unesco-Antrag wird im Januar eingereicht

In zwei Wochen übergeben die "Great Spas of Europe" ihre Bewerbung der Unesco. Bad Kissingen und zehn weitere Kurorte wollen Weltkulturerbe werden.
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Rosengarten und Regentenbau gehören zum Kern der Bad Kissinger Welterbebewerbung. Foto: Saale-Zeitung/Archiv
Rosengarten und Regentenbau gehören zum Kern der Bad Kissinger Welterbebewerbung. Foto: Saale-Zeitung/Archiv

Für die internationale Bewerbergruppe der "Great Spas of Europe" als Weltkulturerbe wird es ernst. Am Dienstag, 22. Januar, werden die endgültigen Antragsunterlagen offiziell der Unesco übergeben. Das teilte Bad Kissingens Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) am Dienstag auf dem Neujahrsempfang des Bayerischen Hotel- und Gaststättenkreisverbandes (BHG) mit. Elf historische, europäische Kurbäder aus sechs Nationen bemühen sich, von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt zu werden. Federführend bei der Bewerbung ist Tschechien. Die offizielle Einreichung findet nicht wie ursprünglich berichtet in Prag, sondern in der tschechischen Botschaft in Paris statt.

Bis das Unesco-Komitee den mehr als 1000 Seiten umfassenden Antrag bewertet hat, wird es noch einige Zeit dauern. Die Bewerbergruppe rechnet damit, dass Unesco-Experten die elf Städte in diesem Jahr besichtigen werden. Eine endgültige Entscheidung wird nicht vor 2020 erwartet. Zur Bewerbergruppe gehören Bad Kissingen, Baden-Baden und Bad Ems (Deutschland), Franzensbad, Karlsbad, Marienbad (Tschechien), Baden bei Wien (Österreich), Spa (Belgien), Vichy (Frankreich), Montecatini (Italien) und Bath (Vereinigtes Königreich).

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