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Bad Kissingen
Baustart

Fürstenhof: Größere Arbeiten noch vor 2016?

Auf dem Fürstenhof-Areal soll ein Luxus-Hotel entstehen. Bisher laufen nur kleine, vorbereitende Maßnahmen. Wenn das Wetter mitspielt, könnte noch vor Weihnachten das erste komplexere Gebäude abgerissen werden.
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Der Fürstenhof in herbstlicher Blätterkulisse: Auf dem Grundstück haben jetzt die Bauarbeiten für den Umbau des ehemaligen Diabetes-Reha-Zentrums zum Luxus-Hotel-Resort begonnen. Foto: Norbert Klodwig
Der Fürstenhof in herbstlicher Blätterkulisse: Auf dem Grundstück haben jetzt die Bauarbeiten für den Umbau des ehemaligen Diabetes-Reha-Zentrums zum Luxus-Hotel-Resort begonnen. Foto: Norbert Klodwig
Ein Bagger im hinteren Bereich des Fürstenhof-Areals hat damit begonnen, Platz zu schaffen. Kleine Gebäude wie die ehemalige Hausmeisterwohnung müssen weichen, bald sollen dort Baucontainer stehen. "Wir arbeiten uns von hinten nach vorne durch", erklärt der zuständige Architekt Harald Dau auf Anfrage. "Wir freuen uns, dass wir starten konnten." Bisher werden nur vorbereitende Maßnahmen umgesetzt.
Wenn die Witterung entsprechend mitspielt, könne laut Zeitplan allerdings noch vor Weihnachten mit den ersten größeren Abrissarbeiten begonnen werden.


Ist-Zustand dokumentieren

Auch auf anderer Ebene werden die Vorbereitungen für die Hauptarbeiten vorangebracht. "Wir haben gerade das Beweissicherungsverfahren erstellen lassen", sagt Dau. Das Beweissicherungsverfahren ist Teil der Auflagen, die die Betreiber der "Fürstenhof SA" beim Umbau des ehemaligen Diabetes-Reha-Zentrums zu einer Luxus-Hotelanlage beachten müssen. Darin wird der Ist-Zustand der im Umgriff befindlichen Straßen dokumentiert. Wie Dau berichtet, werden demnächst auch die benachbarten Gebäude untersucht. Stadt und Nachbarn sind so gegen eventuelle Beschädigungen, die durch die Bauarbeiten verschuldet werden, abgesichert. Probleme sind aber trotz der großen Erdbewegungen für den Hotelneubau kaum zu erwarten, meint Dau mit Hinweis auf ein Bodengutachten.

Bei der Stadt ist das Beweissicherungsverfahren noch nicht eingegangen, teilt Rathaussprecher Thomas Hack mit: "Zum jetzigen Stande ist das auch noch nicht erforderlich." Erst wenn größere Abbruch- und Erdaushubarbeiten anstehen, müsse das Beweissicherungsverfahren dem Bauamt vorliegen. Dau versichert, dass alle gestellten Auflagen beachtet und eingehalten werden. Die betreffen unter anderem den Denkmal-, den Natur- und den Lärmschutz. "Es finden regelmäßig Begehungen statt. Der Bauleiter vor Ort achtet auf die Erfüllung", sagt der Architekt.


Zum Projekt

Es entstehen an die 125 Zimmer. Dazu kommen 35 Wohnungen in Apartmenthäusern. Für die Gesamtinvestition war bisher eine Gesamtsumme von bis zu 80 Millionen Euro im Gespräch. Der denkmalgeschützte Altbau und die Eigentümervilla sowie das Schweizerhaus bleiben erhalten. Neu entstehen sollen ein großer zentraler Hotelbau und die Apartmentgebäude. Dem Medical Spa kommt besondere Bedeutung zu. Hotelbetreiber soll MGallery, eine Marke von Accor, werden.

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