Motten
Gefahr

Fuchsräude: Hundebesitzer sollten ihre Tiere anleinen

Verendete Füchse, die von der Fuchsräude befallen sind, bereiten dem Jagdpächter Werner Paltian Sorgen. Die Tie re wurden im Bereich der Mottener Haube und Heufeld gefunden. "Ich appelliere an al le Hundebesitzer, ihre Tiere an die Leine zu nehmen", warnt Paltian.
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Hunde an die Leine zu nehmen, ist innerorts häufig vorgeschrieben, außerorts ist es derzeit im Bereich der Mottener Haube und Heufeld empfehlenswert. Symbolfoto: Michael Bahlo/dpa
Hunde an die Leine zu nehmen, ist innerorts häufig vorgeschrieben, außerorts ist es derzeit im Bereich der Mottener Haube und Heufeld empfehlenswert. Symbolfoto: Michael Bahlo/dpa
Vor wenigen Monaten wurde das erste tote Tier entdeckt. "Da lag auf einmal mitten in der Flur ein Fuchs, dem das Haarkleid gefehlt hat", berichtet Paltian. Das ist ein Anzeichen dafür, dass das Tier mit der Räude befallen sein könnte. Das Tier wurde zur Untersuchung eingeschickt. Das Ergebnis aus München lautete: Es handelt sich tatsächlich um die gefährliche Erkrankung.
Seitdem sind vier bis fünf weitere Füchse aufgefunden worden, die vermutlich an der Räude ge storben sind. "Momentan sind auch kaum Füchse unterwegs", beobachtet Paltian.

Wachsame Wanderer gefragt

Diese Form der Milbenerkrankung ist sehr ansteckend und überträgt sich leicht auf Hunde - zum Beispiel, wenn diese in Wald oder Flur auf einen Kadaver stoßen. Befallene Füchse sind daran zu erkennen, dass sie stark abgemagert sind und blutige oder verkrustete Stellen auf der Haut haben. Im Endstadium haben die Tiere gar keine Haare mehr und können nicht mehr jagen. Sie sterben elendiglich.
Spätestens im Winter sollte sich das Problem aber erledigt haben. Dann können sich auch die Hunde wieder in freier Wildbahn austoben.
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