Einige Änderungen gab es nach den Neuwahlen bei der Führungsmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Premich. Bei der Jahreshauptversammlung am Samstag wurde Thorsten Zehe im Amt bestätigt, ebenso der Schriftführer Max Herbert. Frank Ziegler stellte sich als stellvertretender Vorsitzender nicht mehr zur Wahl. Seinen Posten übernimmt Michael Nauth. Auch Kassier Egon Zehe stellte sich nach 34 Jahren im Ehrenamt im Vorstand des Vereins nicht mehr zur Verfügung. Neuer Kassier ist Klaus Schmitt. Mark Baus und Andreas Kessler heißen die Beisitzer, Norman Bayer wurde zum Fahnenträger gewählt.

Wie bereits angekündigt, stellte sich Frank Ziegler auch als Kommandant nicht mehr zur Wiederwahl. Sein Nachfolger wurde Michael Nauth. Zweiter Kommandant der Wehr mit 34 Aktiven ist Sebastian Wirth.

Geehrt wurden am Abend treue Mitglieder des 190-köpfigen Feuerwehrvereins. Seit 60 Jahren dabei sind Weiprecht Wehner, Friedrich Hartmann und Oswald Schlereth. Eugen Edelmann ist 40 Jahre dabei. Für 25 Jahre zeichnete Vorsitzender Thorsten Zehe Frank Ziegler, Christian Schlereth und Christian Ziegler aus.

Neues Fahrzeug beantragt

"Hie und da" sei es eine Herausforderung gewesen, sagte Kommandant Frank Ziegler in seinem Rechenschaftsbericht. Er ging auf die insgesamt acht Einsätze ein, die mit 180 Stunden einhergingen.

Vorsitzender Thorsten Zehe erinnerte an die Feierlichkeiten des 500-jährigen Jubiläums des Dorfes und dankte für die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder. Weiter habe der Verein bei der Gemeinde ein neues Feuerwehrauto beantragt, weil das derzeitige Probleme mache. Ein neuesTSF-W oder MLF mit 1000 Liter Wassertank, was die Premicher bevorzugten, passe jedoch nicht mehr in die Fahrzeughalle. Ein entsprechender Fahrzeughallenanbau sei bereits in der Planung. Der Entwurf soll in den nächsten Wochen eingehen.

Bürgermeister Waldemar Bug dankte für den ehrenamtlichen Dienst die Brandsicherheit und Aktivitäten im Dorf betreffend. Dem schloss sich Landtagsabgeordneter Sandro Kichner an und verwies auf die derzeitige Katastrophensituation im Süden. Die Ehrenamtlichen stünden für den Fall der Fälle bereit und setzen sich für das Allgemeinwohl ein.

Definitiv seien vier Atemschutz-Geräteträger für die Premicher Wehr zu wenig, sagte Kreisbrandmeister Klaus Preisendörfer. Er bat deshalb die Aktiven, die erforderlichen Untersuchungen wahrzunehmen beziehungsweise entsprechende Lehrgänge zu absolvieren.

Die Mehrheit der Versammlung schloss sich dem Vorschlag eines Mitglieds an, dass der Verein ein Zelt für Veranstaltungen im Dorf kaufen soll. Angebote dafür werden jetzt eingeholt.