Haard

Feuerwehr ehrt drei langjährige Mitglieder

Friedrich Röder und Rudi Nöth sind schon seit 70 Jahren Mitglied bei der Feuerwehr.
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Stellvertretender Vorsitzender Björn Wirsching (v. l.) und Vorsitzender Johannes Heim (r.) ehrten Friedrich Röder (2. v. l.) und Rudi Nöth (2. v. l.). Bürgermeister Harald Hofmann gratuliert. Foto: Ewald Kiesel
Stellvertretender Vorsitzender Björn Wirsching (v. l.) und Vorsitzender Johannes Heim (r.) ehrten Friedrich Röder (2. v. l.) und Rudi Nöth (2. v. l.). Bürgermeister Harald Hofmann gratuliert. Foto: Ewald Kiesel
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Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Haard standen Berichte und Ehrungen. Friedrich Röder und Rudi Nöth wurden für 70-jährige und Gerold Lang für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.

Als ereignis- und übungsreich bezeichnete Kommandant Christoph Hillenbrand das vergangene Jahr. Die Mannschaft bestehe aus 27 Aktiven, neun Führungsdienstgrade n und elf Jugendlichen. Die Wehr wurde zu einem Waldbrand und zwei Unwettereinsätzen gerufen, bei denen überschwemmte Straßen gereinigt wurden. Tragehilfe für den Rettungsdienst nehme immer mehr zu, hieß es weiter. 115 Einsatzstunden seien geleistet worden. Sein Dank galt Jugendwart Sebastian Fell und David Kiesel für die Ausbildung der Jugend. Er lobte die tatkräftige Mithilfe bei den Veranstaltungen.

Auch die Altaktiven-Gruppe habe sich stark eingebracht unter Führung von Ehrenkommandant Franz Hillenbrand, die elf Übungen durchführte. Bei Tages-Alarmbereitschaft und Ehrenbezeugungen bei Beerdigungen sei die Gruppe unverzichtbar. Ehrenmitglied Arnold Gessner führt seit 1970 - seit 50 Jahren - ein Gedenkalbum von verstorbenen Feuerwehrkameraden.

In diesem Jahr sei eine gemeinsame Leistungsprüfung mit der Feuerwehr Nüdlingen geplant. Stellvertretender Vorsitzender Björn Wirsching gab bekannt, dass der Feuerwehrverein aus 186 Mitgliedern bestehe. Er wies auf das durchgeführte 140-jährige Feuerwehrjubiläum hin, das am Florianstag mit Festzug und Bierzelt an der Kirche erfolgreich gefeiert wurde. Besucht wurden die Feuerwehrfeste befreundeter Vereine, und man nahm an allen örtlichen Kirchen- und Vereinsfesten teil. Bei der Gemeinde wurde beantragt, das Maibaumloch aus Sicherheitsgründen zu versetzen.

Neuaufnahmen

Sieben Neuaufnahmen wurden zum aktiven Feuerwehrdienst verpflichtet: Noah Alberth, Selina Geheeb, Hanna Gessner, Jan Hofmann, Melina Tischler, Lara und Sophia Metz. Alexander Bader wurde zum Löschmeister, und Lukas Gessner, Luis Hofmann und Lukas Thomas wurden zu Feuerwehrmännern befördert. Stellvertretende Kreisjugendwartin Christine Fell übergab das Abzeichen "Deutsche Jugendflamme" an Leo Schäfer, Leon Schmitt, Matteo Scholz, Simon Tischler und Melanie Rust.

Alexander Bader berichtete von Übungen mit 13 ausgebildeten Atemschutzträgern und dem Umgang mit der Wärmebildkamera. Jugendwart Sebastian Fell wies an Hand einer Präsentation auf die Durchführung eines Wissenstests, einer 24-StundenÜbung und die Organisation eines Zeltlagers, die Durchführung des Ferienprogramms, den Christbaumverkauf und das anschließende Einsammeln auf die tatkräftige Mithilfe beim 140-jährigen Feuerwehrfest hin.

Zum Wohle der Bürger

Schriftführer Sebastian Maresch verlas das Protokoll, Kassenwart Julian May erläuterte den Kassenbericht, und Revisor Thomas Beck bestätigte eine korrekte Kassenführung. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Bürgermeister Harald Hofmann dankte den Feuerwehrkameraden für ihren freiwilligen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Mitbürger. Er stellte fest, dass die Wehr gut ausgerüstet sei, und er hoffe, dass alle nach den Einsätzen wieder gesund zurückkommen. Kreisbrandinspektor Roland Geis lobte die vorbildliche Jugendarbeit und berichtete von der Einführung der Alarmierung durch Digitalfunk. kki

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