Bad Kissingen
Steigenberger-Areal

Fassadenfoto für den Neumann-Flügel?

Die Westfassade des Neumann-Flügels in Bad Kissingen erhielt eine Verkleidung aus Blech. Das Überspannen mit einem Foto-Transparent wäre möglich. Sonst sind auf dem Gelände keine weiteren Maßnahmen geplant. Der Holzzaun bleibt.
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Arbeiter verkleideten die Fassade des Neumann-Flügels mit Trapezblech.  Foto: Thomas Mäuser
Arbeiter verkleideten die Fassade des Neumann-Flügels mit Trapezblech. Foto: Thomas Mäuser
Nach dem Abbruch des ehemaligen Kurhaushotels hat das Gelände noch immer Abriss-Charakter. Doch zumindest an der Westfassade des Neumann-Flügels tut sich etwas. Arbeiter haben die Wand verblendet, und auf dieser Verblendung ließe sich sogar ein großflächiges Bild anbringen.

Zuständig für die Arbeiten ist die Immobilien Freistaat Bayern (Imby), die die landeseigenen Immobilien verwaltet.
Laut Katrin Hartmann, Leiterin der Imby-Regionalvertretung Unterfranken, wurde zur Verkleidung des Neumann-Flügels ein dem Farbton der Fassade angepasstes Trapezblech verwendet, das auf eine Holzkonstruktion montiert wurde. Dieses Material habe den Vorteil, dass es die Fassade gut vor der Witterung schützt, bei einer späteren Sanierung jedoch leicht zu demontieren ist.


Technisch möglich

Gerüchte besagen, dass die verkleidete Fassade durch ein großes Bild aufgewertet werden soll, ähnlich, wie es bei den großen Erdgeschoss-Fenstern des ehemaligen "Steigenberger" der Fall war. Dazu will sich die Imby nicht im Detail äußern. "Technisch ist grundsätzlich das Überspannen der Fläche zum Beispiel mit einem großflächigen Foto-Transparent möglich", lässt Katrin Hartmann wissen. Doch ob das geschieht, welche Größe und welches Motiv denkbar wären, darüber schweigt sich die Immobilien Freistaat Bayern noch aus.

Wie Katrin Hartmann weiter betont, sei diese Art der Verkleidung zum "temporären Witterungsschutz" schon zum Zeitpunkt der Baugenehmigung im Sommer 2014 geplant gewesen und der Stadt bekanntgegeben worden.
"Nach meinem Kenntnisstand sind keine weiteren Maßnahmen geplant", erwidert Frau Hartmann auf die Frage, ob zur Verbesserung der Optik auch im Bereich der durch den Abriss entstandenen Freifläche etwas geschehen soll. Der Holzzaun bleibe bis zu einer weiteren Nutzung beziehungsweise Bebauung des Geländes bestehen.
Veranschlagt ist die Verkleidung des Neumann-Flügels rund 7000 Euro.
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