Bad Kissingen
Gesundheit

Ethikkomitee am Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen und in der Helios Ortho-Clinic Hammelburg

Das Ethikkomitee kann für das Krankenhauspersonal und Angehörige von Patienten eine Entscheidungshilfe bei ethisch schwierigen Fragestellungen sein.
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Das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus in Bad Kissingen. Markus Höppner
Das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus in Bad Kissingen. Markus Höppner

Das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen und die Helios Ortho-Clinic Hammelburg haben das 2015 bereits gegründete Ethikkomitee wieder in den Klinikprozess integriert. Dieses könne für das Krankenhauspersonal und Angehörige von Patienten eine Entscheidungshilfe bei ethisch schwierigen Fragestellungen im Rahmen der Patientenbehandlung sein, heißt es in einer Pressemeldung von Helios. Mögliche Themen könnten sein: Umgang mit einer konkreten Patientenverfügung, Fragen zu Behandlungsfolgen und Therapiebegrenzung oder die Selbstbestimmung am Lebensende.

Bei ethischen Fragestellungen oder Konflikten könne an der Rezeption ein Flyer samt Antragsformular angefordert, ausgefüllt und dort dann auch abgeben werden. Es werde dann Kontakt mit den Betroffenen aufgenommen. Je nach Fragestellung findet entweder eine Direktberatung statt, oder in einer zweiten Stufe wird das Ethikkomitee zusammenkommen und für die jeweilige Fragestellung eine Empfehlung abgeben.

Das Komitee ist in seiner Entscheidungsfindung unabhängig. Es besteht aus Mitarbeitern der Klinik und externen Experten, neben Pflegekräften und Ärzten sind auch Psychologen, der Hospizverein und die Krankenhausseelsorge beteiligt. Darüber hinaus wird es für die Mitarbeiter des Helios St. Elisabeth-Krankenhauses Bad Kissingen und der Helios Ortho-Clinic Hammelburg das Angebot einer Fortbildung zu ethischen Fragestellungen im Alltag geben.

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