Burkardroth
Bauarbeiten

Energetische Sanierung am Rathaus in Burkardroth schreitet fort

Seit Sommer sind Handwerker am Rathaus in Burkardroth zugange. Bald beginnen die Arbeiten im Inneren des Gebäudes.
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Das Ratahaus in Burkardroth ist noch eingerüstet. Johannes Schlereth
Das Ratahaus in Burkardroth ist noch eingerüstet. Johannes Schlereth
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Am Rathaus in Burkardroth hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Das in die Jahre gekommene Gebäude wird modernisiert."Das Rathaus ist nach dem Umbau barrierefrei und energetisch saniert", teilt Kämmerer Heiko Schuhmann mit. Begonnen haben die Umbauten im vergangenen Sommer.

Noch viel zu tun

Mittlerweile ist unter anderem der Vollwärmeschutz an den Außenwänden eingebaut. Angebracht ist ebenfalls der Aufzug an der Außenfassade. "Benutzen können wir ihn allerdings noch nicht", teilt Schuhmann mit. Der Grund: "Der Aufzug ist zwar schon in den Schacht eingebaut, aber noch nicht ans Gebäude angebunden." ,Das bedeutet, dass noch für jedes Stockwerk ein Zugang zum Aufzug geschaffen werden muss. Aktuell warten die Mitarbeiter von Bürgermeister Bug im Burkardrother Rathaus noch auf einige Fenster und den Oberputz. Bevor die Arbeiter den Oberputz auf die Außenwände bringen können, müssen sie jedoch noch die oberen Stockwerke des Eingangsbereiches mit dem Armierungsputz versehen.

Dazu wird ein Gewebenetz in den Putz mit eingearbeitet. Das Gewebe fängt die temperatur- und feuchtigkeitsbedingten Spannungen des Putzes auf, so dass keine Risse im Oberputz entstehen können. "Wenn der Oberputz dann aufgebracht ist, geht es im Innenraum weiter", erklärt Schuhmann die unterschiedlichen Bauabschnitte. Im Gebäude soll unter anderem eine behindertengerechte Toilette installiert werden.

Hightech auf dem Dach

Fertig ist die Sanierung danach allerdings noch nicht. Im August reinigte die Firma Kamm aus Kassel-Wolfhagen mit einem Zweierteam das Dach. "Das haben wir gemacht, weil auf das Dach eine Photovoltaik-Anlage kommt", teilt der Mann für die Finanzen im Rathaus mit. Die Hightech-Ausrüstung auf dem Dach soll etwa 10 Kilowatt-Peak an Leistung bringen. "Wir hoffen, dass wir bis zum Jahresende fertig sind", sagt Schuhmann.

Das Projekt wird durch das Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes mit 594 000 Euro gefördert. Ziel ist es, finanzschwachen Gemeinden unter die Arme zu greifen. Über den Zeitraum von 2015 bis 2018 stellt der Bund insgesamt 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Auf den Freistaat entfällt ein Anteil von 289,24 Millionen Euro. In einem Ministerratsbeschluss einigte man sich in Bayern darauf, die Gelder für den Städtebau, die energetische Sanierung sowie für den barrierefreien Umbau in kommunalen Gebäuden und Einrichtungen zu verwenden. Projekte im Landkreis, die vom Kommunalinvestitionsprogramm profitieren sind zum Beispiel die Grundschule in Wartmannsroth, der Kindergarten in Aura, das Deutschordensschloss in Münnerstadt oder die Turnhalle in Wildflecken.

Zahleninfos:

12 Projekte werden im Landkreis Bad Kissingen durch Fördermittel bedacht.

118 energetische Sanierungen, Umbauten zur Barrierefreiheit und Modernisierungen gibt es in ganz Unterfranken.

56,4 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm erhält der Bezirk Unterfranken.



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