Nüdlingen
Unterstützung

Ein wichtiges Teammitglied inklusive

Nüdlingens Bürgermeister würdigte das soziale Engagement von Holz-Bau Schäfer beim Projekt "Mensch inklusive".
Artikel drucken Artikel einbetten
Win-win-Situation: Geschäftsführerin Margit Gatzke ist mit ihrem neuen Mitarbeiter, Kai Kiesel (3. v. l.), zufrieden. Dem wiederum gefällt die Arbeit bei Holz-Bau Schäfer. Nüdlingens Bürgermeister, Harald Hofmann (l.), und Peter Pratsch, Leiter der Lebenshilfe-Initiative "Mensch inklusive", gratulieren zu dem erfolgreichen Engagement.Reto Glemser
Win-win-Situation: Geschäftsführerin Margit Gatzke ist mit ihrem neuen Mitarbeiter, Kai Kiesel (3. v. l.), zufrieden. Dem wiederum gefällt die Arbeit bei Holz-Bau Schäfer. Nüdlingens Bürgermeister, Harald Hofmann (l.), und Peter Pratsch, Leiter der Lebenshilfe-Initiative "Mensch inklusive", gratulieren zu dem erfolgreichen Engagement.Reto Glemser
Nüdlingens Bürgermeister, Harald Hofmann (CSU) hat das ortsansässige Unternehmen Holz-Bau Schäfer für dessen soziales Engagement gewürdigt. Die Firma, die unter anderem auf den Bau und bundesweiten Vertrieb von Fertighäusern spezialisierte ist, nimmt seit kurzem an "Mensch inklusive" teil. Die von der Lebenshilfe Schweinfurt ins Leben gerufene Initiative vermittelt Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarkts. So auch bei Holz-Bau Schäfer. "Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Gemeinde", sagte Hofmann zu Margit und Reinhold Gatzke. Das Unternehmerehepaar leitet den Betrieb und nahm von Hofmann eine von Landrat Thomas Bold unterzeichnete Urkunde sowie ein Schild aus Plexiglas entgegen. Das Schild weist das Unternehmen als Teilnehmer von "Mensch inklusive" aus und hilft, das soziale Engagement für andere sichtbar zu machen.

Holz-Bau Schäfer beschäftigt im Rahmen von "Mensch inklusive" seit Januar einen neuen Mitarbeiter: Kai Kiesel unterstützt in der Firma bei Maler-, Hausmeister- und Lagertätigkeiten. "Die Arbeit macht mir viel Spaß", erzählte er. Wie Margit Gatzke bestätigt, ist der 33-Jährige mittlerweile zu einem wichtigen Teammitglied geworden.

Peter Pratsch, Leiter der Lebenshilfe-Initiative "Mensch inklusive", erläuterte, wie diese funktioniert: "Mensch inklusive" setzt bei den Fähigkeiten und Wünschen eines Menschen mit Behinderung an und gleicht diese mit den Erwartungen eines potenziellen Arbeitgebers ab. In einem nächsten Schritt lernen sich die beiden Parteien in einem oder mehreren Praktika kennen. Passen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen, besteht die Chance auf ein Beschäftigungsverhältnis. Mitarbeiter von "Mensch inklusive" begleiten das erste Kennenlernen, unterstützen in allen relevanten Fragen, bei der Einarbeitung und auch während eines möglichen Beschäftigungsverhältnisses. In den Landkreisen Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Haßberge und Schweinfurt arbeiten mittlerweile rund 50 Menschen mit Behinderung im Rahmen von "Mensch inklusive" auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Verwandte Artikel
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren