Oerlenbach
Glauben

Ein prägendes Erlebnis

Die Wallfahrer schlossen mit Dankgottesdienst und Begegnung das Wallfahrtsjahr ab. Daran schloss sich ein Begegnungsabend an, bei dem Erfahrungen ausgetauscht werden konnten.
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Wallfahrtsleiter Otmar Lutz konnte beim Dankgottesdienst, der von Pfarrer Gerd Greier gefeiert wurde, zahlreiche Wallfahrer aus den vielen Gemeinden des Werntales begrüßen. Im Hintergrund das Wallfahrtsbild, das bei den Wallfahrten vorausgetragen wird Fotos: . Peter Klopf
Wallfahrtsleiter Otmar Lutz konnte beim Dankgottesdienst, der von Pfarrer Gerd Greier gefeiert wurde, zahlreiche Wallfahrer aus den vielen Gemeinden des Werntales begrüßen. Im Hintergrund das Wallfahrtsbild, das bei den Wallfahrten vorausgetragen wird Fotos: . Peter Klopf
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"Wallfahren ist etwas Besonderes, das einen nicht loslässt. Man kennt die meisten Leute schon lange Jahre": Der frühere Wallfahrtsleiter Otmar Seidl kommt noch immer ins Schwärmen, wenn es um die Oerlenbacher Fußwallfahrt zur Wallfahrtskirche "Maria im grünen Tal" in Retzbach geht. Bei einem stimmungsvollen und besinnlichen Dankgottesdienst in der Oerlenbacher Pfarrkirche St. Burkhard, der von Pfarrer Gerd Greier geleitet wurde, fand das Wallfahrtsjahr seinen Abschluss.

Zum Gottesdienst fanden sich auch viele Wallfahrer aus den Gemeinden des Werntales ein, welche im September mit den Oerlenbacher nach Retzbach gelaufen waren, um Dank zu sagen. Dank für die erlebte innere Einkehr und den glücklichen Verlauf der Wallfahrt.

Orchester spielte

Den Festgottesdienst umrahmte das Wallfahrtsorchester, welches sich aus 17 Musikern von elf verschiedenen Gemeinden zusammensetzte. Organist war Michael Brunner. Pfarrer Greier war überrascht, dass so viele Wallfahrer gekommen waren und sagte bei seiner Predigt: "Es ist ein starkes Bild, wenn man 243 Wallfahrer auf einer Wallfahrt erlebt. So eine Wallfahrt kann eine Verbundenheit erzeugen - gemeinsam miteinander und füreinander unterwegs - anderen Mut machen und Trost spenden, wenn die Kraft nachlässt."

Wallfahrtsleiter Otmar Lutz sagte bei seiner Ansprache: "Die gemeinsame Wallfahrt, egal, ob man evangelischer oder katholischer Christ ist, ist etwas ganz Besonderes für Oerlenbach."

Das Wallfahrertreffen rundete ein gemütlicher Begegnungsabend mit Gleichgesinnten im Pfarrheim ab, bei dem die Wallfahrtskapelle nochmals flott aufspielte. Humoristisch, mit einem Augenzwinkern, blickten Monika und Otmar Lutz auf die akribisch geplante und generalstabsmäßig durchgeführte Fußwallfahrt mit einem Sketch zurück. Lisa Jarczyk und Holger Sempert ließen amüsant und spritzig einen christlichen Wallfahrtsaspiranten zu Wort kommen. Wer mindestens 40 Mal nach Retzbach gelaufen war und dabei mindestens 25 Mal ehrenamtliche Dienste übernommen hatte, darf sich in das "Goldene Buch" der Oerlenbacher Wallfahrt eintragen. Die Ehre hatten heuer zwei Pilger: Der Hammelburger Edgar Hoch, er war 41 Mal dabei und fungierte mehrere Jahre als Vorbeter. Engelbert Markert aus Holzhausen ist bereits 40 Mal nach Retzbach gelaufen und hatte mit seiner Tuba die Wallfahrtsmusik verstärkt.

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