Neben dem Meisterbrief erhielt er daher auch den Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung. Die Ehrung wurden vorgenommen von Hugo Neubauer, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, und Dr. Paul Beinhofer, Regierungspräsident der Regierung von Unterfranken.
Das technische Interesse bekam Rosenberg quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater Reinhold ist Kfz-Mechanik-Meister und konnte seinen Sohn schon früh für Autotechnik begeistern. Anfangs waren es mitgebrachte Modellautos, die der Junge eif-rig auseinandernahm und wieder zusammenbaute. Später schraubten Vater und Sohn gemeinsam in der eigenen Werkstatt. So war Philipps Berufsweg früh vorgezeichnet.
2001 begann Rosenberg eine Lehre zum Kfz-Elektriker bei Mercedes in Fulda und blieb dem Unternehmen bis 2010 treu. Seinen Arbeitsplatz gab er für die Vollzeitausbildung zum Meister auf. Stationen der Meisterschule waren Fulda, Stuttgart und Schweinfurt, wo jetzt auch die Meisterfeier stattfand.
Der 27-jährige hat im Herbst das Studium der Mechatronik in Frankfurt am Main aufgenommen, das ihn momentan voll in Anspruch nimmt. Wenn er doch etwas Zeit findet, geht er in der Garage seinem Hobby nach. Der Jungmeister restauriert einen Geländewagen, der immerhin zwölf Jahre älter als er selbst ist. Mit dem Einbau von Originalteilen will er den Mercedes-Oldtimer, Baujahr 1973, wieder fahrtüchtig machen.