Schondra

DJK Schondra setzt sich für Flüchtling ein

Mit einer ausgefallenen Aktion stellt sich die DJK Schondra hinter einen ihrer Spieler. Arsim Shabani stammt aus dem Kosovo und soll in seine Heimat abgeschoben werden. Die Resonanz auf sein Schicksal ist groß.
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Daumen hoch: Mit dem Slogan #fightforarsim setzen sich die Spieler der DJK Schondra für ihren Mitspieler (in der Hocke) ein. Foto: DJK/Daniel Kleinhenz
Daumen hoch: Mit dem Slogan #fightforarsim setzen sich die Spieler der DJK Schondra für ihren Mitspieler (in der Hocke) ein. Foto: DJK/Daniel Kleinhenz
Mit der Aktion "#fightforarsim" (kämpft für Arsim) setzen sich 1. und 2. Mannschaft der DJK sowie Betreuer und Trainer dafür ein, dass Shabani bleiben darf.
"Arsim hat sich innerhalb eines halben Jahres in Schondra ein neues Leben aufgebaut", heißt es auf der Seite der DJK auf Facebook. Dort haben die Aktion bereits 281 Leute gelikt, 117 teilten die Nachricht mit ihren Freunden.

Zur Begründung der Aktion heißt es: "Innerhalb kürzester Zeit integrierte er sich sowohl sportlich als auch kameradschaftlich: Er lernt die deutsche Sprache, hat einen festen Job und ist einer der fleißigsten was die Trainingsbeteiligung betrifft." Außerdem sammelte die DJK 180 Unterschriften , die an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geschickt wurden, berichtet Diakon Horst Conze, der sich von Anfang an für Shabani einsetzt.


Zukunft weiter ungewiss

Für den Flüchtling bleibt die Zukunft weiter ungewiss. An dem Tag, an dem sein Foto auf der Titelseite der Saale-Zeitung zu sehen war, erhielt er die Mitteilung, dass das Gericht seine Klage abgewiesen hat. Doch der Rechtsanwalt setzte sich erneut für Shabani ein.

"Bis zum 31. August kann sich Arsim Shabani noch einmal zur Sache äußern", berichtet Conze über das weitere Vorgehen. Anschließend werde das Gericht eine Entscheidung treffen. Diese Entscheidung habe dann die Wirkung eines Urteils.


Den ausführlichen Bericht über die Geschichte von Arsim Shabani finden Sie hier.

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