Münnerstadt
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Der Kulturzauber etabliert sich in Münnerstadt

Der Neuschter Kulturzauber ist mittlerweile eigentlich ein Mürschter Kulturzauber. Doch Thomas Liebst und Bernhard Back haben ihr Kulturangebot in Bad Neustadt begonnen und deshalb diesen Namen gewählt.
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Bernhard Back (rechts) und Thomas Liebst (2. von rechts) überreichen an Charly Friedel einen Spendenscheck, über den sich auch Bürgermeister Helmut Blank freut.  Foto: Heike Beudert
Bernhard Back (rechts) und Thomas Liebst (2. von rechts) überreichen an Charly Friedel einen Spendenscheck, über den sich auch Bürgermeister Helmut Blank freut. Foto: Heike Beudert
Mittlerweile sind die Veranstaltungen hauptsächlich in Münnerstadt. Ob es eine Namensänderung geben wird, wissen sie nicht. Der Name sei bei den Agenturen jetzt schon ein Begriff, meinen die Kulturzauber-Organisatoren.

Münnerstadt soll dennoch von dem Kulturangebot profitieren. Im Herbst und Winter sind bereits wieder mehrere Veranstaltungen in der Alten Aula und in der Mehrzweckhalle geplant. So wird die Altneihäuser Feierwehrkapelln ihre Weihnachtslesung in der Dreifachturnhalle präsentieren. Mittlerweile habe man schon Vorreservierungen von Bussen, erzählen Liebst und Back. Einige Besucher wollen auch in Münnerstadt übernachten. Die beiden Burglaurer werben aktuell auch bei Busunternehmen in der weiteren Region für ihr Münnerstädter Programm. Sie haben das Gefühl, dass der Kulturzauber zunehmend greift. Ein Risiko ging man freilich immer ein. Bisher sei man aber von unangenehmen Überraschungen verschont geblieben. Nur bei Lizzy Aumeier musste man bis zum letzten Moment zittern, ob die Künstlerin überhaupt auftreten konnte. Sie war krank geworden. "Zwei Stunden vorher wussten wir noch nicht, ob es klappt", sagt Thomas Liebst.

"Gut angelaufen"

Sie hätten geeignete Räumlichkeiten für ihre Kulturveranstaltungen gesucht und in Münnerstadt entsprechende Räumlichkeiten und Unterstützung gefunden, erläutern die Kultur-Manager. "Wir haben weiter vor, in Münnerstadt Veranstaltungen zu machen", sagen sie. Die ersten seien gut angelaufen. "Ohne Inge Bulheller wäre das nicht gelaufen", ergänzt Bürgermeister Helmut Blank. Als Vorsitzender des Kommunalunternehmens "Kultourismus im Schloss" verweist er darauf, dass die beiden Burglaurer - sie haben für ihre Kulturveranstaltungen eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet - eng mit Kultourismus zusammenarbeiten.

Mit dem Besuch ihrer Veranstaltungen sind die beiden zufrieden. Deshalb haben sie jetzt auch einen Spendenscheck über 500 Euro an das Mürschter Kinderhaus übergeben. Charly Friedel vom Netzwerk für soziale Dienste (Betreiber des Kinderhauses) betonte, die Spende käm wie gerufen. Sie wird für die Ferienfreizeit des Kinderhauses verwendet. Diese war heuer erstmals in Thüringen. Und solche Freizeiten sind nicht über die staatlichen Mittel für die Betreuung der Kinder abgedeckt.
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