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Bad Kissingen
Messe

Das Mekka für alle Outdoor-Fans

 "Allrad & Abenteuer" heißt die Bad Kissinger Fach-Messe, die Allradfreunde und Reiselustige von überall her anzieht. Auch aus dem Ausland kommen immer mehr Gäste.
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Drei Jahre noch haben Werner und Irene Obholzer Zeit, sich auf die Tour ihres Lebens vorzubereiten. Die Österreicher planen eine Weltreise.Auf der Bad Kissinger Off-Road-Messe "Abenteuer & Allrad" informieren sie sich, was auf dem Markt angeboten wird und welche Ausrüstung für sie Sinn macht.
Die Tiroler sind extra wegen Europas größter Off-Road-Messe nach Bad Kissingen gekommen.
Hier erhoffen sie sich Anregungen, was sie für ihre Welttour noch benötigen. Irene und Werner Obholzer sind angetan von der Messe. "Alles ist super organisiert", betonen sie. Das fange am Camperplatz, setze sich beim Shuttle-Service fort und zeige sich auf der ganzen Messe. "Deutsche Gründlichkeit", meint Irene Obholzer, sei das und diese findet sie auf der Messe sehr angenehm.
In drei Jahren gehen die Obholzers in Ruhestand. Dann wollen sie mit ihrem Defender auf große Tour gehen. Bis dahien werden die Vorbereitungen laufen. Deshalb geht das österreichische Ehepaar davon aus, dass sie auch ein zweites Mal die Messe besuchen werden.

Wenn die Obholzers ihre Weltreise starten werden, wird es sie vermutlich erst einmal Richtung Osten ziehen. "Da müssen wir noch jung sein", meint Irene Obholzer, denn sie und ihr Mann vermuten, dass dies der anstrengendste Teil der Reise werden wird. Wie lange ihr Abenteuer dauern wird, wissen die Obholzers nicht. Sie werden einfach aufbrechen und sehen, wohin sie ihr Defender bringt. "Ob wir wieder zurückkommen, wissen wir nicht", meint Werner Obholzer.

Eine echte Gemeinschaft

Andere Messe-Besucher planen eher für den klassischen Urlaub mit dem Allrad-Fahrzeug. Katharina Piller (Moosburg) und Simona Weiß (München) sind zum dritten Mal auf der Messe in Bad Kissingen. Ihre Reiseziele sind heuer Kroatien bzw. Island. "Die Allradfahrer sind eine Gemeinschaft", meinen die jungen Frauen. Auf der Messe besichtigen sie vor allem "die Spielzeuge für die kleinen Jungs", erklären sie lachend.

Große Vielfalt

Es ist die Vielfalt, die beim Publikum auf der Bad Kissinger Messe gut ankommt. Michael Christ aus Singen steht gerade vor einem der Luxus-Lkw. Er selbst fahre einen kleines Gefährt und bleibe auch lieber bei seiner Marke. Christ ist zum sechsten Mal angereist. Er schätzt das breite Spektrum der Messe, weil sie einen breiten Überblick über das Offroad-Spektrum biete. "Es gibt viele Produkte, die man auf dem alltäglichen Markt nicht findet oder mühevoll suchen muss", hat er festgestellt.

Der Singener ist einer von vielen fachkundigen Besuchern. Davon profitieren die Aussteller. Igor Bdock stellt einen Mini-Caravan vor. Das kleine Gefährt bietet auf kleinstem Raum einen Schlafplatz für zwei Personen und eine winzige Küche.Mit der Resonanz ist Bdock sehr zufrieden. "Die Messe ist das, was wir suchen".
Nur wenige Meter weiter informiert Katharina Blum Gäste über ein Gefährt für alle diejenigen, die nicht sparen müssen und das Besondere suchen. Die junge Frau steht in einem Luxus-Expeditionsfahrzeug. Gut 200 000 Euro stecken in dem Aufbau, der nach Kundenwünschen gefertigt ist. "Unsere Kunden fahren damit zum Angeln oder Skifahren", sagt sie.

Die Atmosphäre passt

Wenn die Besucher und die Aussteller gleichermaßen zufrieden sind, dann macht das auch die Veranstalter glücklich. Pro Log-Marketing-Chef Thomas Schmitt unterstreicht das breite Spektrum an Ausstellern, die den gesamten Offroad-Markt abdecken. Gerade der Reisemarkt auf der Messe sei weiter am Wachsen.
Obwohl Schmitt selbst kein Offroader ist, gefällt ihm die Atmosphäre auf der Messe richtig gut. "Die Outdoor-Leute sind einfach tiefenentspannt", findet er.

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