Münnerstadt

Bürgermeister plädiert für Städtepartnerschaft

Bürgermeister Helmut Blank würde eine Städtepartnerschaft zwischen Münnerstadt und der ungarischen Stadt Mosonmagyarovar begrüßen. Einen konkreten Anlass hat er dafür. Im Jahr 2014 gibt es den Schüleraustausch zwischen den Gymnasien beider Städte seit 25 Jahren.
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18 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Mosonmagyarovar sind derzeit Gast in Münnerstadt. Traditionell wurden sie im Rathaus empfangen. Foto: Heike Beudert
18 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Mosonmagyarovar sind derzeit Gast in Münnerstadt. Traditionell wurden sie im Rathaus empfangen. Foto: Heike Beudert
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Am Freitagmorgen empfing Blank wieder 18 Schüler und zwei Lehrer zum Austausch in Münnerstadt. Den Lehrerinnen Maria Veres und Veronika Varga gab er die Bitte mit auf den Weg, in ihrer Heimat anzuklopfen, ob Interesse besteht. Helmut Blank möchte dabei eine Anregung von zwei Münnerstädter Lehrkräften aufgreifen, die lange Jahre den Austausch von Münnerstädter Seite aus organisiert hatten, Gisela Neugebauer und Albrecht Benkert. Bislang ist die Städtepartnerschaft aber nur eine Idee. Denn auf Münnerstädter Seite müsste erst der Stadtrat Blanks Vorschlag unterstützen. Und in Ungarn müsste diese Botschaft Blanks ebenfalls erst ankommen, ehe Partnerschaftsgespräche geführt werden können.

Die Nachfrage nach dem Schüleraustausch ist auf Münnerstädter Seite sehr groß, freut sich Marcel Sztukowski, Lehrer am Münnerstädter Gymnasium und heuer erstmals für den Austausch auf Münnerstädter Seite verantwortlich. Er glaubt, dass es sich einfach herumspricht, dass dieser Austausch gut ist. Die ungarische Lehrerin Maria Veres spricht von einem "komplexen Erlebnis" für die Schüler. Es sei nicht nur die deutsche Sprache, die vertieft wird. "Es ist ein Eintauchen in den deutschen Alltag", sagt die Deutschlehrerin.

Die Schüler sind erst am Donnerstag in Münnerstadt angekommen, haben noch nicht viel vom Ort gesehen. Avrai Boglarka gefallen aber schon jetzt die Fachwerkhäuser. Sie freut sich auf neue Freundschaften in diesen 14 Tagen. Dorina Matyus, Ramona Hargitai und Klaudia Dohanek fühlen sich im Rathaus sichtlich wohl. Zur Erinnerung gibt´s ein Foto mit dem Bürgermeister. "Die Schule ist sehr schön", finden die Mädchen und mit ihren deutschen Gastfamilien sind sie schon nach den ersten Stunden richtig zufrieden. "Alle coole Socken", meint Ramona Hargitai.
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