Bad Brückenau
Kriegsgräberfürsorge

Brückenauer zeigen sich spendabel

Kalt war es am Mantelsonntag, als Soldaten des Gefechtssimulationszentrums (GefSimZ) durch die Stadt zogen, um Spenden für die Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Auch in den folgenden Tagen waren fleißige Sammler unterwegs - und die Bad Brückenauer zeigten sich spendabel.
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Oberstleutnant Hans Baier und Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) finden in Ulrike Schäfer eine großzügige Spenderin.  Foto: Ulrike Müller
Oberstleutnant Hans Baier und Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) finden in Ulrike Schäfer eine großzügige Spenderin. Foto: Ulrike Müller
Insgesamt sind 2584 Euro zusammengekommen. "Das ist mehr als im vergangenen Jahr", zeigt sich Peter Memmert, Hauptmann am GefSimZ sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Allein am Mantelsonntag wurden rund 1070 Euro gesammelt. 520 Euro kamen von den Reservisten. Die hatten die Aktion mit einem Imbiss-Stand tatkräftig unterstützt. "Wir hätten noch mehr verkaufen können", sagt Karl Veit, Vorsitzender der Re servisten-Kameradschaft. Bis zur letzten Bratwurst ging alles über die Theke. Besonders der Glühwein fand bei den kalten Temperaturen großen Anklang. "Das war ein riesiger Erfolg", freut sich Veit. "Im nächsten Jahr machen wir das wieder."

Inneres Bedürfnis

Oberstleutnant Hans Baier war es ein "inneres Bedürfnis", für die Kriegsgräberfürsorge zu sammeln.
Sein Fazit fiel gut aus: "Die Leute haben fast ausnahmslos positiv reagiert."
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) betreut nach eigenen Angaben Gräber von rund 2,3 Millionen Kriegstoten, die auf 827 Friedhöfen in 45 Ländern begraben sind. Dabei finanziert sich der Verein zu 90 Prozent über Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Sammlungen.
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