Bad Kissingen
Stromtrasse

Bär: Tennet muss für Südlink nacharbeiten

Nach dem Ende des Bayerischen Energiedialogs (2. Februar) wird der Netzbetreiber "Tennet" am 5. Februar zu einem "konstruktiven Austausch" mit den lokalen Bürgerinitiativen nach Bad Kissingen kommen.
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Für den geplanten Südlink-Bau muss Netzbetreiber Tennet nachbessern. Das ist das Ergebnis eines Gespräche zwischen Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) und Jochen Homann, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur. Foto: Archiv/Julian Stratenschulte, dpa
Für den geplanten Südlink-Bau muss Netzbetreiber Tennet nachbessern. Das ist das Ergebnis eines Gespräche zwischen Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) und Jochen Homann, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur. Foto: Archiv/Julian Stratenschulte, dpa
Thomas Wagner, Tennet-Pressesprecher für Südlink, bestätigte auf Nachfrage der Saale Zeitung, dass dieses Gespräch am Donnerstag, 5. Februar, in einem Bad Kissinger Hotel stattfinden wird. Das Treffen (ohne die Presse) habe keinen politischen Charakter, sagte Wagner, es soll vielmehr ein sachliches Gespräch um den Antrag sein, Südlink zu bauen, und Detailfragen und -sachverhalte behandeln.

Diskussion nimmt Fahrt auf

Nach den jüngsten Presseberichten zu Südlink ist hat die Diskussion um diese Planung wieder kräftig an Fahrt aufgenommen. Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) hat am Freitag in einer Pressemitteilung erklärt, dass sie wegen Südlink ein Gespräch mit Jochen Homann, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur hatte. "Das Fazit des Gesprächs war klar: Tennet muss bei dem Antrag für Südlink noch nacharbeiten, der Antrag ist unzureichend. So lässt sich ein so schwerwiegender Eingriff in die Natur und das Leben der Bürgerinnen und Bürger nicht begründen", sagte Bär. "Wir haben jahrelang für das Biosphärenreservat und seine Erweiterung gekämpft, diese Erfolge lassen wir uns jetzt nicht durch Südlink zerstören", sagte sie abschließend.
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