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Bad Kissingen
Hochtour

Bad Kissinger zwei Mal über alle drei Watzmanngipfel

Zur Watzmannüberschreitung machte sich die zehnköpfige Bergsteigergruppe des Bad Kissinger Alpenvereins auf.
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Die zehnköpfige Bergsteigergruppe des Bad Kissinger Alpenvereins ist auf dem  Weg von der Südspitze zur Mittelspitze, im Hintergrund  die Südspitze. Foto: Uwe Herold
Die zehnköpfige Bergsteigergruppe des Bad Kissinger Alpenvereins ist auf dem Weg von der Südspitze zur Mittelspitze, im Hintergrund die Südspitze. Foto: Uwe Herold
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Als Watzmannüberschreitung wird die Bergtour über die drei Hauptgipfel des Watzmannmassivs allgemein bezeichnet. Dies erweckt den Eindruck, dass es sich hier um eine Bergwanderung handelt. Für die zehnköpfige Bergsteigergruppe des Bad Kissinger Alpenvereins, die sich unter Leitung der Fachübungsleiter Uwe Herold und Edgar Kröckel an diese Unternehmung machte, stellte es sich als die erwartet anspruchsvolle Hochtour dar.

Vom Parkplatz an der Wimbachklamm führte der Aufstieg durch alle Vegetationsstufen in vier Stunden zum Watzmannhaus. Zeitig ging es in die Lager, denn am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen. Das Hocheck, mit 2651 Metern der erste Gipfel, wurde nach zwei Stunden erreicht.

Klettersteigausrüstung anlegen

War es bis hierher nur eine schweißtreibende Bergwanderung, hieß es nun die Klettersteigausrüstung anlegen, denn ab hier ging es teilweise sehr luftig in stetigem Auf und Ab zur Mittelspitze (2713 Meter) und weiter zur Südspitze (2712 Meter). Die Tour ist nur teilweise versichert, und immer wieder sind Passagen auf schmalem Grat zu überwinden. Sehr gute Kondition und absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Grundvoraussetzung für diese hochalpine Unternehmung. Die Tiefblicke auf den blauen Königssee, die sich immer wieder auftun, und der Blick in die 1800 m hohe Ostwand des Watzmanns sind beeindruckend.

Nicht ins Wimbachgries, sondern zurück zum Watzmannhaus ging es nach kurzer Mittagsrast, denn für den Nachmittag waren Gewitter angekündigt. Nach acht Stunden konnten die Bergsteiger bei Kaffee und Kuchen auf der Hüttenterrasse den anstrengenden Tourentag ausklingen lassen. Obwohl die Teilnehmer zwischen 19 und 65 Jahre alt waren, ergaben sich keinerlei Probleme, wie die beiden Tourenleiter abschließend feststellen konnten. Der Abstieg am nächsten Tag nach Ramsau und die Heimfahrt verliefen ohne Probleme.

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