Bad Kissingen
Standort

Bad Kissingens Kur- und Touristinformation zieht in den Arkadenbau

Die Tourist-Information wird zum 10. März verlegt: Nach zwei Jahren geht es zurück ins Foyer Lesesaal/Arkadenbau. Kurdirektor Oette plant die Servicestelle hier langfristig zu etablieren.
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Ab Montag, 10. März, hat die Kur- und Touristinfrormation der Staatsbad Bad Kissingen GmbH ihren Sitz im Arkadenbau. Fotos: Benedikt Borst
Ab Montag, 10. März, hat die Kur- und Touristinfrormation der Staatsbad Bad Kissingen GmbH ihren Sitz im Arkadenbau. Fotos: Benedikt Borst
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Die Kur- und Tourist-Information des Staatsbades schließt seinen jetzigen Standort neben dem ehemaligen Steigenberger-Hotel. Ab Montag, 10. März, befindet sich die Servicestelle komplett im Arkadenbau. Das hat Kurdirektor Frank Oette gestern bekannt gegeben.

"Die Räumlichkeiten ermöglichen uns eine verbesserte Gästebetreuung näher an den Besuchern", begründet Oette die Standortwahl. "Hier sind die meisten Gäste, hier werden die Leistungen gesucht. Es war ein großer Wunsch von vielen, hierher zurückzukehren." Sowohl Kurverwaltung als auch Kur- und Tourist-Information suchen seit Dezember nach einer neuen Bleibe. Ende letzten Jahres kündigte der Freistaat an, die nicht denkmalgeschützten Teile des Ex-Kurhaushotels abzureißen. Davon ist das Gebäude betroffen, in dem beide Einrichtungen bislang untergebracht sind.

Der Sachstand bisher: Kurverwaltung und Servicestelle ziehen in das Behördenzentrum, zu dem das Luitpoldbad hinter der Spielbank umgebaut wird. Das Behördenzentrum wird allerdings voraussichtlich erst 2016 fertig. Bislang war noch keine Entscheidung gefallen, wohin Kurverwaltung und Tourist-Information in der Zwischenzeit sollen. Der Freistaat prüft mögliche Standorte.

Vor der Hauptsaison

Um zumindest für die Servicestelle die Standortfrage zu klären, hat Kurdirektor Frank Oette die Initiative ergriffen. "Ich will nicht warten, bis die Pläne aus München kommen", sagt er. Dort habe man sein Vorgehen begrüßt. Am meisten Arbeit hat die Tourist-Information während der Hauptsaison im Sommer. Oette will es vermeiden, während der Hauptbetriebszeit mit dem Umzug belastet zu werden. Deshalb wurde der Standortwechsel vor Beginn der Saison angestrebt. Aber bis der Betrieb im Arkadenbau aufgenommen wird, sind noch einige Arbeiten zu erledigen: Kartons und Kisten müssen geschleppt, Telefone und Computer installiert werden. Ein Serviceschalter steht bereits im Foyer Lesesaal, ein zweiter Arbeitsplatz ist wenige Meter daneben aufgestellt.

Jetzt wird schon eingeräumt

Hier werden ab 10. März Kurgäste beraten und Karten für Veranstaltungen im Regentenbau verkauft. Im Moment räumt das Team um die Leiterin der Touristinformation, Sylvia Zoll, neben dem laufenden Betrieb die ersten Büroutensilien, Werbeflyer und Unterlagen am neuen Arbeitsplatz ein. "Die Atmos phäre in den historischen Räumlichkeiten ist eine tolle Sache", meint Zoll. Ihre Mitarbeiterinnen könnten dort arbeiten, wo andere Urlaub machen.

Und das auf Dauer. Denn der Umzug in den Arkadenbau soll mehr als eine Zwischenlösung sein. "Damit ist das Ziel verbunden, hier eine langfristige Tourist-Information zu gestalten", sagt Oette. Er wolle so den Regentenbau touristisch aufwerten. Wie sich eine große Servicestelle in die Räumlichkeiten des Arkadenbaus einbringen wird, ob eventuell Räume wie der Salon-Fontane genutzt werden, steht noch nicht fest. Laut Oette werden die Möglichkeiten unter anderem auf den Denkmalschutz hin geprüft.

Stadtrat berücksichtigt

Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) befürwortet das Vorhaben. "Ich würde mir wünschen, hier eine repräsentative Dauerlösung einzurichten. Für mich ist das der ideale Ort", sagte er am Freitag. Damit wird zugleich ein Stadtratsbeschluss umgesetzt: Das Gremiun entschied, dass die Kur- und Tourist-Information im Umfeld des ehemaligen Steigenbergs verbleiben solle. Blankenburg betonte weiter, dass die Servicestelle in das Herz der Kuranlagen gehöre. "Hier wird sie gesucht", stellte er erklärend fest.
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