Bad Kissingen
Erweiterung

Bad Kissingens Koch Haustechnik feierte Richtfest der neuen Spenglerei

Mit Familie und Freunden, Mitarbeitern und Handwerkern der am Bau beteiligten Betriebe feierte die Inhaberfamilie Wufka am Freitag das Richtfest der 350.000 Euro teuren Spenglerei der Firma Koch Haustechnik.
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Firmeninhaber Bernhard Wufka (von links) feierte mit Ehefrau Rita, Zimmerer Elias Schießer (Holzbau Wenzel) sowie Sohn und Geschäftsführer Sebastian Wufka mit Tochter.  Foto: Sigismund von Dobschütz
Firmeninhaber Bernhard Wufka (von links) feierte mit Ehefrau Rita, Zimmerer Elias Schießer (Holzbau Wenzel) sowie Sohn und Geschäftsführer Sebastian Wufka mit Tochter. Foto: Sigismund von Dobschütz
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Seit 2007 ist das auf Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik spezialisierte, schon 1996 gegründete Unternehmen auf seinem 5000 Quadratmeter großen Grundstück am Wolfsgraben im Gewerbegebiet Arnshausen/Reiterswiesen angesiedelt. "Als wir hier im November 2006 das Richtfest für unser Büro- und Werkstattgebäude feierten, dachten wir nicht im Traum daran, hier nochmal ein Richtfest zu feiern", sagte Inhaber Bernhard Wufka in seiner Festansprache.

Mehr Aufträge und Mitarbeiter

Doch in den vergangenen zwölf Jahren ist das Auftragsvolumen gewachsen und die Mitarbeiterzahl von damals 25 auf heute 45 angestiegen. Die alte Lagerhalle mit integrierter Werkstatt wurde spätestens 2011 seit der zusätzlichen Aufnahme des Gewerks Elektroinstallation zu eng. Wufka: "Deshalb war eine Neueinteilung und Umstrukturierung der bisherigen Lagerhalle notwendig geworden. Um zusätzlichen Platz zu schaffen, bauen wir für das Gewerk Spenglerei nun eine eigene Halle." Hierfür erwies sich die anfangs empfundene Übergröße des Firmengrundstücks als Glücksfall, da es für die neue Halle, die künftig als Werk- und Lagerhalle für den Bereich Dachtechnik genutzt werden soll, auf der gegenüberliegenden Hofseite noch ausreichenden Platz gab.

Nach Plänen des Architekten Norbert Hemberger (Eltingshausen) wurde mit dem Bau der rechteckigen Halle mit Schrägdach im Mai begonnen. "Alle beteiligten Handwerksbetriebe kommen aus der Region", ergänzte Wufkas Sohn und Mitgeschäftsführer Sebastian. "Mit einigen arbeiten wir schon seit Jahren Hand in Hand." Zu diesen Betrieben gehörte auch Holzbau Wenzel aus Euerdorf. Dessen Zimmerer Elias Schießer, der gerade seine Gesellenprüfung macht, sprach den recht langen Richtspruch zur Überraschung der Festgäste völlig auswendig.

Inbetriebnahme im Herbst

Die Inbetriebnahme der neuen Werkhalle ist für den Herbst geplant. "Dieser Erweiterungsbau ist ein weiterer Schritt in die Zukunft, um den wachsenden Herausforderungen an das Handwerk gerecht zu werden", zeigte sich Inhaber Bernhard Wufka zufrieden. Energieeffizienz und Umweltschutz spielen auch bei diesem Neubau seines Familienbetriebs eine wichtige Rolle: Die Wärmeversorgung wird über die bereits bestehende Biomasse-Kesselanlage des Hauptgebäudes gesichert. Den Strom wird eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach liefern.

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