Bad Kissingen
Fairhandelsstadt

Bad Kissingen: Unterschriften für fairen Handel noch möglich

Die Unterschriften-Sammlung für weltweit faire Handelsbedingungen in Bad Kissingens Innenstadt stieß auf reges Interesse.
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Angeregte Gespräche und viele bereitwillige Unterzeichner für faire Handelsbedingungen gab es am Weltladentag in der Fußgängerzone. Klaus Gerner
Angeregte Gespräche und viele bereitwillige Unterzeichner für faire Handelsbedingungen gab es am Weltladentag in der Fußgängerzone. Klaus Gerner
Rund 70 Passanten und Kissinger Bürger haben ihre Unterschrift unter einen Appell an die Mitglieder des Deutschen Bundestages gesetzt. Die Aktion für weltweit faire Handelsbedingungen und gegen die Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch Unternehmen war eine gemeinsame Veranstaltung des Weltladenvereins und der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Bad Kissingen. Anlass war der bundesweite Weltladen-Tag.

Seit dem 12. Mai werden in ganz Deutschland Unterschriften gesammelt und im Herbst im Rahmen der Fairen Woche an den Bundestag übergeben. Die 193 UN-Mitgliedsstaaten, unter ihnen Deutschland, haben sich 2015 darauf geeinigt, die globalen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Probleme gemeinsam anzugehen. Dazu haben sie sich 17 Ziele gesetzt, die für die Länder des Globalen Nordens und Südens gleichermaßen gelten. Zu diesen gehört auch der Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten.

Noch bis September liegen die Unterschriftenlisten im Weltladen in der Prinzregentenstraße aus und können unterschrieben werden. Mit der Aktion setzt Bad Kissingen erneut ein Zeichen für den fairen Handel und kommt seiner Verpflichtung nach, sich als Fairhandelsstadt für weltweit gerechtere Produktionsbedingungen einzusetzen. Foto: Susanne Wahler-Göbel


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