Oberweißenbrunn an der Rhön
Wintersport

Wintersportverein Oberweißenbrunn beteiligt sich nicht weiter an der Skisprunganlage in Haselbach

Der Rad- und Wintersportverein (RWV ) Haselbach wird sich in Zukunft in Verbindung mit der Stadt Bischofsheim und dem Landkreis Rhön-Grabfeld um den Betrieb und den Unterhalt der Anlage kümmern.
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Der WSV Oberweißenbrunn wird sich nicht am geplanten Ausbau  zur Verbesserung der Schanzenanlage in Haselbach zu beteiligen. Der  Nutzungsvertrag  für die mit dem RWV Haselbach gemeinschaftlich genutzte  Skisprunganlage in Haselbach wurde aufgelöst. Marion Eckert
Der WSV Oberweißenbrunn wird sich nicht am geplanten Ausbau zur Verbesserung der Schanzenanlage in Haselbach zu beteiligen. Der Nutzungsvertrag  für die mit dem RWV Haselbach gemeinschaftlich genutzte Skisprunganlage in Haselbach wurde aufgelöst. Marion Eckert
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Zwei Ereignisse haben den Wintersportverein (WSV) Oberweißenbrunn in der abgelaufenen Saison  besonders bewegt. Zum einen war es der unerwartete Tod des Ehrenvorsitzenden Kilian Abert. Ende August war der Vereinsgründer und langjährige Vorsitzende gestorben. Vorsitzender Ewald Simon gedachte seiner in der Jahreshauptversammlung.

Das zweite Ereignis, das den Verein und besonders die Vereinsführung beschäftigte, war die Auflösung des Nutzungsvertrages für die gemeinschaftlich genutzte Skisprunganlage in Haselbach. Nach reiflichen Überlegungen habe sich der Vorstand des WSV Oberweißenbrunn entschieden, sich nicht an den geplanten Ausbaumaßnahmen zur Verbesserung der Schanzenanlage in Haselbach zu beteiligen. Der Rad- und Wintersportverein (RWV ) Haselbach werde sich in Zukunft alleine in Verbindung mit der Stadt Bischofsheim und dem Landkreis Rhön-Grabfeld um den Betrieb und den Unterhalt der Anlage kümmern.

Die gemeinsame Skisprung-Mannschaft, die Rhönadler, unter Trainer Maximilian Lange, werde weiterhin ein Gemeinschaftsprojekt der Vereine RWV Haselbach und WSV Oberweißenbrunn bleiben. "Wir werden auch in Zukunft die Rhönadler in jeder nur erdenklichen Art und Weise unterstützen", so Simon. Derzeit gibt es neun Skispringer, davon vier aus dem WSV Oberweißenbrunn.

Der vergangene Winter habe eine gute Winterperiode von zwei bis drei Wochen gebracht. Der WSV nutzte diesen stabilen Zeitraum von Ende Januar bis Mitte Februar für den Kinder-Skikurs am Arnsberg und den traditionellen Nachskisprint hinter der Kirche in Oberweißenbrunn. "Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht und ein voller Erfolg für unseren Verein."

Die Planung für die Saison 2019/20 sei abgeschlossen und in einem Programmheft zusammen gefasst. Dieses steht zum download auf der Homepage des WSV bereit. Ein Highlight für 2020 sei der Gegenbesuch bei der Schweizer Skischule Corvatsch - Pontresina. Vom 10. bis 14. Juni geht es für einige Tage zum Biken nach St. Moritz. Die Skifreizeit werde vom 8. bis 15. März in die Dolomiten führen, die Anmeldung hierfür ist bis 1. November notwendig. Die Ausschreibung ist auf der Internetseite zu finden. Sobald Schnee komme werden das Training am Arnsberg und der Kinderskikurs stattfinden, erklärte Bettina Back. Die Anmeldung hierfür sei ausschließlich vom 10. bis 17. November über das Formular auf der Internetseite möglich.

Detailliert berichtete Maximilian Lange über die Wettbewerbe der Skispringer, deren Entwicklung und Erfolge. "Bei jedem Wettkampf haben wir mindestens einen Podestplatz", verkündete er. Ewald Simon konnte bekanntgeben, dass er mit Bastian Kleinhenz einen Nachfolger für das von ihm geleitete Training "Allgemeinsport für Schüler" zwischen 11 und 15 Jahren habe finden können. 35 Jahre stand Ewald Simon als Trainer in der Sporthalle, nun sei es an der Zeit die Verantwortung in jüngere Hände zu geben.

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