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Wildflecken
Idee

Wildflecken und Bundeswehr gehören zusammen

Die neuen Begrüßungsschilder am Ortseingang dokumentieren dieses klare Bekenntnis. Insgesamt werden fünf Schilder aufgestellt, an jedem Ortseingang, an der Auffahrt zur Kaserne und in der Kaserne selbst.
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Mit den neuen Begrüßungsschildern zeigt der Markt Wildflecken auch in  der Öffentlichkeit ganz klar, dass er zur Bundeswehr und den  stationierten Soldaten steht: (von links)  Standortfeldwebel Markus Sturm, Bürgermeister Gerd Kleinhenz und  Oberstleutnant Roman Jähnel. Foto: Marion Eckert
Mit den neuen Begrüßungsschildern zeigt der Markt Wildflecken auch in der Öffentlichkeit ganz klar, dass er zur Bundeswehr und den stationierten Soldaten steht: (von links)  Standortfeldwebel Markus Sturm, Bürgermeister Gerd Kleinhenz und Oberstleutnant Roman Jähnel. Foto: Marion Eckert

"Wir sind seit 80 Jahren Garnisonsgemeinde. Die Bevölkerung steht zur Bundeswehr. Das ist bei uns eine gewachsene Tradition", erklärt Wildfleckens Bürgermeister Gerd Kleinhenz. Die neuen Begrüßungsschilder am Ortseingang dokumentieren dieses klare Bekenntnis Wildfleckens nun auch für die Öffentlichkeit und alle Besucher und Gäste, die nach Wildflecken kommen.

Die Idee für die Begrüßungsschilder, die die Aufschrift "Willkommen im Markt Wildflecken - Heimatgemeinde der Garnison Rhön-Kaserne" mit dem Logos der Gemeinde und Bundeswehr tragen, hatte der Standortälteste und Kommandeur Bereich Truppenübungsplatzkommandantur Süd, Oberstleutnant Roman Jähnel. In seiner Heimatgemeinde Havelberg wurden ähnliche Schilder angeschafft.

Idee gemeinsam umgesetzt

Jähnel sprach mit der Idee bei Bürgermeister Kleinhenz vor, der sofort begeistert war. Die Schilder hat die Bundeswehr beschafft, die Rahmen und das Aufstellen wurden über den Markt Wildflecken abgewickelt. Von Seiten der Bundeswehr übernahm die Organisation Standortfeldwebel Markus Sturm für die Gemeinde Wildflecken Willi Mathes.

"Ein Gemeinschaftswerk von Bundeswehr und Gemeinde", freute sich Jähnel. "Es ist ein deutliches Signal für jeden, der nach Wildflecken kommt." Insgesamt werden fünf Schilder aufgestellt, an jedem Ortseingang, an der Auffahrt zur Kaserne und in der Kaserne selbst. Die grüne Farbgebung der Schilder mit einer Rhönlandschaft, die den Kreuzberg, das Dammersfeld und den Heidelstein zeigt, wird auch auf die Einbindung in das Biosphärenreservat und die Natur hingewiesen. Denn schließlich gibt es im Truppenübungsplatz auch Kernzonen. "Ein Standort der Streitkräftebasis" - steht auf dem unteren Teil der Schilder. Auf der Rückseite ist der Gruß "Auf Wiedersehen" angebracht.

Freundschaft mit den Amerikanern

Wildflecken hat mit den Schildern nun einen gut sichtbaren Hinweis auf die aktuelle Partnerschaft mit der Bundeswehr. Die Freundschaft mit den Amerikanern, die von 1951 bis 1994 in Wildflecken in Wildflecken stationiert waren, wurde bereits 2013 mit einem Gedenkstein bekundet, der direkt am Marktplatz vor dem Rathaus aufgestellt wurde. Er erinnert an ein anderes Kapitel von Wildfleckens Geschichte. Am 6. April 1945 befreiten die amerikanischen Truppen die Region um Wildflecken von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Von 1951 bis 1994 lebten rund 8000 US-Soldaten mit ihren Familien in Wildflecken und Umgebung und trugen maßgeblich zu Frieden und Freiheit in Europa bei. Diese Freundschaft über den Atlantik hinweg blieb bis heute bestehen.

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