Poppenhausen (Wasserkuppe)
Nachfolge

Ute Raband neue Regionalmanagerin in der Rhön

In der Nachfolge von Antje Voll unterstützt Ute Raband (57) seit dem 1. August Projekte zur Weiterentwicklung der Hessischen Rhön.
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Hubert Beier, 1. Vorsitzender des Vereins Natur- und Lebensraum Rhön, stellte die neue Regionalmanagerin Ute Raband vor. Foto: Sven Will
Hubert Beier, 1. Vorsitzender des Vereins Natur- und Lebensraum Rhön, stellte die neue Regionalmanagerin Ute Raband vor. Foto: Sven Will

Die gebürtige Nordhessin war bereits mehr als 20 Jahre im Landkreis Kassel in der Regionalentwicklung tätig. Sie kennt das Fördergeschäft rund um "Leader", aber auch andere Programme von Grund auf, heißt es in einer Pressemitteilung des Verein Natur- und Lebensraum Rhön.

Impulse setzen

"Mit meiner Arbeit möchte ich möglichst viele Menschen vor Ort bei der Antragstellung und Umsetzung ihrer Vorhaben unterstützen, entlang dessen, was das Regionale Entwicklungskonzept (REK) für die Rhön vorsieht", so die neue Regionalmanagerin. Willkommen seien Projekte aus Vereinen, Verbänden und Unternehmen; aber es gebe sicher auch Themen, die beispielsweise den Bürgermeistern der Region unter den Nägeln brennen und mit Hilfe von Fördermitteln umgesetzt werden können. Ute Raband will aber auch Impulse setzen, den Aufbau regionaler Netzwerke unterstützen und Dienstleister für die einzelnen Fachforen des Vereins sein. Die Fachforen haben verschiedene Schwerpunkte: demografischer Wandel; Naturschutz und Kulturlandschaft; Energie und Mobilität; Wirtschaft, Tourismus & Regionalkultur. Im April 2015 wurde noch das Fachforum Kuppenrhön gemeinsam mit den Kommunen Friedewald, Schenklengsfeld, Hohenroda und Haunetal gegründet.

"Wir sind sicher, dass wir mit Ute Raband eine erfahrene Regionalmanagerin gewinnen konnten, mit der wir unsere bisherige Vereinsarbeit erfolgreich fortführen können.", betont Hubert Beier als Vorsitzender des Vereins.

Bewusstsein für die Rhön stärken

Ziel des Regionalmanagements ist es, Projekte und Aktivitäten zu unterstützen, die für eine bessere Lebensqualität sowie zukunftsfähige Unternehmen und Arbeitsplätze im ländlichen Raum stehen und das Bewusstsein für die Rhön als eine der attraktivsten Regionen Deutschlands stärken.

Das "Leader"-Programm fördert seit 1991 innovative Projekte in der Rhön. Auch in der aktuellen Förderperiode stehen noch Mittel zur Verfügung. Grundlage für die Förderung ist ein Regionales Entwicklungskonzept (REK), das Handlungsfelder beschreibt und konkrete Maßnahmen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der Rhön als Wirtschafts-, Lebens und Urlaubsregion benennt.

Kontakt

Ute Raband freut sich auf eine abwechslungsreiche Arbeit und auf vielfältige Projektideen, Fragen und Anregungen. Sie ist erreichbar beim Verein Natur und Lebensraum Rhön, Tel.: 06654/961 215, oder E-Mail ute.raband@vnlr.de.

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