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Bad Brückenau
Geforscht

Umweltverträgliches Einweggeschirr herstellen

Zwei Schülerinnen aus der Klasse 6b, Finja Lindner und Amelie Schiefer, sowie Leonhard Gayer aus der Klasse 5b des Franz-Miltenberger-Gymnasiums widmeten sich den verschiedenen Experimenten.
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Leonhard Gayer, Finja Lindner und Amelie Schiefer forschten eifrig und durften als Lohn ihre Urkunden entgegennehmen. Foto: Margarita Huppmann-Fronczek
Leonhard Gayer, Finja Lindner und Amelie Schiefer forschten eifrig und durften als Lohn ihre Urkunden entgegennehmen. Foto: Margarita Huppmann-Fronczek

"Eine klare Sicht auf die Dinge" - so lautete das Motto der ersten Aufgabenstellung des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung zu der Reihe "Experimente antworten" in der Runde I 2019/20.

Mit viel Elan dokumentierten sie ihre Versuchsreihen, wenn sie eine Mischung aus Kartoffelpresssaft und Kontaktlinsenreiniger mit einem glimmenden Span prüften und Ideen entwickelten, die die entstehende Schaummenge veränderten. Was passiert, wenn dazu Kaliumiodid gegeben wird, oder der Kontaktlinsenreiniger weggelassen wird? Bei einer Mischung aus Kartoffelmehl und Glycerin entsteht beim Erhitzen eine klare Flüssigkeit und beim Abkühlen eine Folie. Diese auf ihre Verwendbarkeit zu untersuchen, sie mit handelsüblichen Haushaltsfolien zu vergleichen oder sie anzufärben, waren weitere Schritte bei der Bearbeitung der Aufgaben.

Kreativität

Der spannendste Teil war sicher ein umweltverträgliches Einweggeschirr herzustellen. Die Vorgehensweise zu dieser alternativen Lösung wurde genau dokumentiert und zeigte die Kreativität der Teilnehmer bei ihrem selbstständigen Vorgehen. Schließlich galt es noch die Vor- und Nachteile der eigenen Erfindung im Vergleich mit üblichen Einwegprodukten aufzulisten.

Biologie-Fachschaftsleiterin Margarita Huppmann-Fronczek überreichte die vom Kultusminister unterschriebenen Urkunden und als Präsent dazu einen Spatel. Es ist durchaus möglich, dass dieser gleich bei der nächsten Runde zum Einsatz kommt, denn alle nahmen neugierig die neuen Aufgaben entgegen.

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