Bad Brückenau
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Senioren besuchen die Bad Brückenauer Feuerwehr

Einen Informationsbesuch stattete die Senioren-Union der Freiwilligen Feuerwehr Bad Brückenau ab.
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In kleinen Gruppen wurden die Senioren durch das Feuerwehrgerätehaus geführt. Dabei konnten sich die Gäste ein gutes Bild von den Aufgaben der Brandschützer machen.Foto: Rolf Pralle
In kleinen Gruppen wurden die Senioren durch das Feuerwehrgerätehaus geführt. Dabei konnten sich die Gäste ein gutes Bild von den Aufgaben der Brandschützer machen.Foto: Rolf Pralle

Einen Informationsbesuch stattete die Senioren-Union der Freiwilligen Feuerwehr Bad Brückenau ab. Dabei erhielten die Gäste einen umfassenden Einblick in das vielfältige Aufgabengebiet der Brandschützer.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Kommandant Michael Krug lag die weitere Gestaltung des spannenden Nachmittags in den Händen von Kreisbrandinspektor a.D. Rolf Mozer und Gerätewart Sven Gerhard. Beide machten zum Einstieg deutlich, dass die Rettungskräfte an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für die Allgemeinheit in Einsatzbereitschaft sind. Mozer erläuterte einige Fakten zum Feuerwehrgerätehaus, das im September bereits 30 Jahre alt wird. Der Referent kam auch auf die durchdachte Aufteilung des Gebäudes zu sprechen, das im Katastrophenfall schnell als Einsatzzentrale für alle Hilfsorganisationen dienen könnte.

212 Einsätze im Jahr 2018 mit insgesamt 3128 Einsatzstunden der Aktiven sprechen laut Mozer eine deutliche Sprache im Hinblick auf das große Engagement der freiwilligen Helfer. Schon vor diesem Hintergrund sei es für ihn immer wieder unverständlich, wenn in der Öffentlichkeit die Beschaffung neuer Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände kritisiert werde. "Das ist für uns nicht das vielzitierte Spielzeug, sondern eine dringende Notwendigkeit zum Schutze der gesamten Bevölkerung", betonte der erfahrene Feuerwehrmann. Darüber hinaus werde beispielsweise die Drehleiter auch vom Roten Kreuz genutzt, wenn es um den Verletztentransport bei schwierigen Wohnungssituationen geht.

Ganz in seinem Element war Gerätewart Sven Gerhard, der den Gästen detailliert den Fuhrpark erklärte. Insgesamt elf Stellplätze stehen für die Einsatzfahrzeuge unterschiedlicher Größe und Funktion in der Halle zur Verfügung. Den Kundendienst für die Wagen mache die Wehr seit Jahrzehnten selbst, "wodurch die Stadt auch an dieser Stelle viel Geld spart".

Und schließlich räumte Mozer noch mit einem "leider weitverbreiteten Irrglauben" auf: Von dem Erlös der Feste würden sich die Brandschützer keineswegs "ein paar schöne Tage" machen. Das erwirtschafte Geld werde nämlich direkt wieder in Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände investiert.

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