Rupboden
Straßenausbau

Rupboden: Vollsperrung ab Mittwoch

Am Montag sollte der Ausbau der Straße zwischen Wernarz und Rupboden starten. Doch noch ist nicht viel zu sehen auf der lang ersehnten Baustelle im Sinntal.
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Die Straßenarbeiten zwischen Wernarz und Rupboden hätten eigentlich schon beginnen sollen. Bisher ist aber nur ein Bagger am Straßenrand im Einsatz. Foto: Ulrike Müller
Die Straßenarbeiten zwischen Wernarz und Rupboden hätten eigentlich schon beginnen sollen. Bisher ist aber nur ein Bagger am Straßenrand im Einsatz. Foto: Ulrike Müller
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Autofahrer wundern sich: Eigentlich hätte seit Montag die Straße zwischen Wernarz und Rupboden voll gesperrt sein sollen. Doch noch rollt der Verkehr wie gewohnt durchs Sinntal. Auch die Ampel-Anlage an der Engstelle, wo ein Stück des Hangs abgerutscht war, ist noch in Betrieb. Am Dienstagmorgen ist ein einzelner Bagger am Straßenrand im Einsatz. Er zieht in Vorbereitung auf die Erdarbeiten für den Straßenausbau Wurzelstöcke aus dem Boden.

Ab Mittwoch aber soll es wirklich losgehen. Für die Straßenerneuerung zwischen Zeitlofs und Wernarz wird die Staatsstraße 2289 zwischen der Kreisstraße 28 bei Eckarts bis zum Schmidthof ab Mittwoch, 26. Juni, voll gesperrt. Dies teilte das Staatliche Bauamt mit. Eine Umleitung ist eingerichtet und erfolgt von Rupboden in Richung Weißenbach über Modlos, Dreistelz nach Bad Brückenau und gegenläufig.

Auch der Radweg ist betroffen

Für den Bau der neuen Trasse ist auch die Sperrung des Radweges von Schmidthof bis Rupboden notwendig. Der Radverkehr wird deshalb auf die Staatsstraße verlegt. Der Schmidthof ist von Rupboden aus zu erreichen. Ab Anfang Dezember wird die Sperrung über die Winterzeit aufgehoben und im Frühjahr 2020 fortgesetzt - so ist es auch auf den Schildern zu lesen.

Im vergangenen Jahr hatte die Nachricht für Aufsehen gesorgt, dass ein kurzes Stück des neuen Radwegs im Zuge der Arbeiten fortgerissen und an anderer Stelle neu gebaut wird. Es handelt sich um eben diese Stelle an der scharfen Kurve in Höhe Schmidthof. Rhönallianz und Staatliches Bauamt hatten es nicht geschafft, die Planungen aufeinander abzustimmen.

Mitte Februar war die Strecke schon einmal für wenige Tage gesperrt worden. Damals waren Baumfällarbeiten in Vorbereitung auf den Straßenausbau der Grund. Die Gemeinde Zeitlofs hofft schon seit Jahrzehnten darauf, dass die Straße ausgebaut und die Gefahrenstellen damit beseitigt werden.

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