Riedenberg
Gemeinderat

Rege Diskussionen über "neue" Gerodaer Straße in Riedenberg

Im Zuge der Straßenerneuerung soll die Gerodaer Straße in Riedenberg sicherer werden und die Bürger zufrieden stellen.
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Beim Vorort-Termin in der  Gerodaer Straße wurde die weitere Vorgehensweise des Straßenneubaus  rege diskutiert. Unser Bild zeigt die Räte mit Bürgermeister Roland Römmelt und Planer Rober Zehe (im Graben).  Foto: Gabriele Sell
Beim Vorort-Termin in der Gerodaer Straße wurde die weitere Vorgehensweise des Straßenneubaus rege diskutiert. Unser Bild zeigt die Räte mit Bürgermeister Roland Römmelt und Planer Rober Zehe (im Graben). Foto: Gabriele Sell

Die Gerodaer Straße in Riedenberg ist eine stark befahrene Strecke, unübersichtlich und steil im Bereich der früheren Bahnstrecke. Im Zuge der Straßenerneuerung, die derzeit im Bauabschnitt I im unteren Bereich erfolgt, soll dieser Abschnitt sicherer und gleichzeitig für die Bürger eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden.

Es ist kein einfaches Unterfangen, wie sich bei der Ortseinsicht des Riedenberger Gemeinderats am Donnerstagabend zeigte. Doch "wir kriegen das hin", zeigte sich Bürgermeister Roland Römmelt (CSU) sicher.

Verschiedene Varianten

Verschiedene Varianten, die Planer Robert Zehe ausgearbeitet hatte, wurden gemeinsam mit Anliegern vor Ort rege diskutiert. Ein Problem ist der Radweg, der auf der früheren Bahnstrecke verläuft. Er gibt nämlich die Höhe vor und muss in die Gerodaer Straße eingebracht werden. Eine der abgeänderten Varianten des Straßenverlaufs sah die Verlegung um zirka 1,50 Meter nach links vor. Die Höhe könnte um 30 Zentimeter reduziert und eine bessere Übersicht gewonnen werden. Nach eingehender Abwägung der Pros und Kontras wird es wohl die ursprüngliche Ausführungsplanung des Ingenieurbüros Zehe werden. "Damit sich das jeder vorstellen kann", schlug Gemeinderat Jürgen Kohlhepp vor, den Straßenverlauf abzustecken. Nach einem erneuten Ortstermin könne das Gremium eine konstruktive Entscheidung treffen, hieß es.

Entscheidungen vor Ort getroffen

Die noch ausstehenden Entscheidungen im unteren Bereich der Gerodaer Straße wurden vor Ort getroffen. So wird der Mehrzweckstreifen mit grauem Stein gepflastert werden. Das Grundstück der Hausnummer 3 wird mit Rabatten- beziehungsweise L-Steinen gesichert. Ob für die Wiederherstellung der entfernte Maschendrahtzaun oder ein zirka 500 Euro teurerer Stabmattenzaun angebracht wird, entscheidet das Gremium nach Rücksprache mit dem Eigentümer.

Zurückgestellt wurde das Entwässerungsproblem bei der Hausnummer 9. Verursacht durch den Straßenneubau war Wasser in das Haus eingedrungen. Wie dieses Problem am besten gelöst werden kann, muss sich Bürgermeister Römmelt noch kundig machen.



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