Motten
Beschlossen

Mottens Kirche wird kleiner

Mit dem Teilrückbau des Kirchenschiffs der katholischen Kirche St. Bartholomäus und dem neuen Kindergarten beschäftigten sich Mottens Gemeinderäte in ihrer Sitzung.
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Dem Bauantrag zum Teilrückbau des Kirchenschiffes der Mottener Kirche  gab der Gemeinderat grünes Licht. Foto: Marion Eckert
Dem Bauantrag zum Teilrückbau des Kirchenschiffes der Mottener Kirche gab der Gemeinderat grünes Licht. Foto: Marion Eckert
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Auch wenn auf der Tagesordnung von Mottens Gemeinderatssitzung nur zwei Punkte standen, die Räte befassten sich ausführlich mit den jeweils vorliegenden Bauanträgen und studierten die Baupläne eingehend. Diskussionsbedarf gab es indes keinen, lediglich in Tischgruppen wurde sich über Details ausgetauscht.

Der Bauantrag zum geplanten Teilrückbau des Kirchenschiffs der Katholischen Kirche St. Bartholomäus in Motten stieß auf großes Interesse der Gemeinderäte. Die Kirchengemeinde plant die Sanierung und Verkleinerung der Pfarrkirche. Finanziell sei die Gemeinde an dem Vorhaben nicht beteiligt, so die Aussage des Bürgermeisters. Die Kommune werde im Anschluss an das Projekt die Umgestaltung der Außenanlage und Freiflächen übernehmen.

Kinderhaus auf Kinderspielplatz

Zugestimmt wurde schließlich dem Antrag auf Befreiung von den festgesetzten Baugrenzen des Bebauungsplans "Am Knorrs" zur Errichtung eines Swimmingpools in Motten. Ebenso gaben sie dem Bauantrag zum Neubau des Kindergartens auf dem Grundstück des derzeitigen Kinderspielplatzes (Dalherdaer Straße 11) in Motten grünes Licht. Die Pläne seien den Gemeinderäten bereits bekannt, meinte Bürgermeister Jochen Vogel (CSU) und versicherte, dass es zu den bisher vorgestellten Plänen in den nun baurechtlichen Plänen keine Änderungen gegeben habe.

Zur Abstimmung stand außerdem die  2. Änderung des Bebauungsplans "Am Leimersfeld". Das bisher noch fehlende Artenschutzgutachten liege nun vor, erklärte der Bürgermeister. Demzufolge müssen als Ausgleichsmaßnahme je zwei Vogel- und Fledermauskästen aufgehängt werden. Dies sei nötig, da im betroffenen Bereich Nester festgestellt worden seien. "Die Gemeinde wird ihrer Pflicht nachkommen", betonte Vogel. Dies sei bei anderen Baumaßnahmen ebenfalls so gehandhabt worden.

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