Bad Brückenau
Motorsport

Mit Speed durch die Schnecke

Der MSC Bad Brückenau hat wieder einen Jugend-Kart-Slalom ausgerichtet, der als einer von zehn Veranstaltungen zum Unterfränkischen Jugend-Kart-Slalom-Pokal zählt.
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Maximilian Kiesel vom MSC Bad Brückenau fährt beim Turnier durch die Pylonen. Foto: Marion Eckert
Maximilian Kiesel vom MSC Bad Brückenau fährt beim Turnier durch die Pylonen. Foto: Marion Eckert
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Auf heimischem Gelände haben die Jugendlichen des MSC Bad Brückenau gezeigt was sie können, denn der MSC Bad Brückenau hat wieder den Jugend-Kart-Slalom ausgerichtet. Die Brückenauer Veranstaltung ist einen Rennen der Serie zum Unterfränkischen Jugend-Kart-Slalom-Pokal, der aus zehn Veranstaltungen besteht. Acht eigene Fahrer schickte der MSC ins Rennen: Konrad Schütz, Karl Wittmann, Maximilian Kiesel, Sebastian Hippler, Markus Müller, Lucas Mahler, Raphael Reinhardt und Nico Schendzielorz. Zwischen sieben und 18 Jahren waren die Teilnehmer, die in unterschiedlichen Altersklassen an den Start gingen.

Alle Teilnehmer mussten allerdings einen identischen Parcours bewältigen, der im Vorfeld des Wettkampfes zunächst auf dem Papier und dann bei einem Rundgang einzuprägen war. Der Parcours enthielt festgelegte Elemente, die durch Pylonen abgegrenzt waren. Dazu gehörte eine Schnecke, ein Viereck, gebogene Spurgassen und ähnliches. Die jungen Fahrer hatten die Aufgabe, den Parcours so schnell und fehlerfrei wie möglich zu bewältigen. Wurden Pylonen aus einem vorgegebenen Bereich heraus geschoben oder umgeworfen gab es zwei Sekunden Strafzeit. Beendet werden musste der Parcours in einem abgegrenzten Bereich, in dem die Räder zum Stehen kommen mussten. Drei Durchgänge mussten absolviert werden, wobei die erste Runde als Trainingsrunde angesehen wurde. Addiert wurden die Zeiten der beiden Wettkampfrunden und je nach Leistung die Fehlersekunden. Vorsitzende Sonja Hippler freute sich über die gute Beteiligung und die guten Ergebnisse und Leistungen, die die jungen Motorsportfans zeigten.

Erstmals hatten die Eltern und Interessierten Gäste die Möglichkeit die Rennenergebnisse live im Internet zu verfolgen. So konnte abgeschätzt werden, welche Platzierung für den Nachwuchs herausspringen wird. In der P1 (Jahrgänge: 2012-2010) platzierte sich Raphael Reinhardt auf dem vierten Platz mit einer Gesamtzeit von  1:19,65 Minute, das ist ein Rückstand von 8,36 Sekunden auf den Erstplatzierten Miloslav Schwinn vom MSC Knetzgau. Konrad Schütz wurde mit 1:25,46 Minute sechster. In der P2 ( 2009-2008) wurde Nico Schendzielorz sechster mit 01:08,00 Minute, das ist ein Rückstand von 3,86 Sekunden auf den Sieger Julian Friemelt vom  AMC Kitzingen. Karl Wittmann kam mit 01:28,72 Minuten auf Platz 17. In der P3 ( 2007-2006) war kein Fahrer des MSC Brückenau am Start. In der P4 (2005-2004) holte sich Sebastian Hippler mit 01:01,60 Minute und einem Rückstand von 1,29 Sekunden auf die Erstplatzierte Sina Hetzer vom OC Würzburg den vierten Platz. Maximilian Kiesel wurde mit 01:07,93 Minuten elfter und Markus Müller mit 01:11,16  Minuten zwölfter. P5 (2003-2001) kam Lucas Mahler auf den zweiten Platz mit 58,89 Sekunden und 23 Zehntelsekunden Rückstand auf den Sieger Nico Schöller vom MSC Knetzgau.

"Für den Parcours ist Konzentration gefragt", erklärt Maximilian Kiesel (14) der seit drei Jahren mit dabei ist. Zu bedenken gab er, dass die Fahrer aus dem Kart heraus die Pylonen aus einer ganz anderen Perspektive wahrnehmen können als die Zuschauer. Was aus Zuschauersicht manchmal recht einfach aussehe, sei aus Fahrersicht eine ganze andere Sache. Da wirke ein Parcours plötzlich sehr eng. "Wir haben zu den Pylonen nur fünf Zentimeter Platz." Weitere Ergebnisse finden Sie hier.

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