Kothen

Heurich seit 40 Jahren bei der Bundespolizei

Der Kothener hat die Dankesurkunde der Bundesrepublik Deutschland erhalten.
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Armin Heurich (Mitte) erhielt in seiner Dienststelle am Frankfurter Flughafen die Dankurkunde der Bundesrepublik für seine 40-jährige Dienstzeit in der Bundespolizei von Inspektionsleiter Christian Klein (links) und Peter Blaskewitz, Leiter Zentrale Rückführung.  Foto: Bundespolizei
Armin Heurich (Mitte) erhielt in seiner Dienststelle am Frankfurter Flughafen die Dankurkunde der Bundesrepublik für seine 40-jährige Dienstzeit in der Bundespolizei von Inspektionsleiter Christian Klein (links) und Peter Blaskewitz, Leiter Zentrale Rückführung. Foto: Bundespolizei

Die Dankurkunde der Bundesrepublik Deutschland erhielt diese Tage Polizeihauptmeister Armin Heurich anlässlich seiner 40-jährigen Dienstzeit in der Bundespolizei.

Im Anschluss seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann startete der gebürtige Kothener noch einmal durch. Armin Heurich begann am 5. November 1979 in der Grenzschutzabteilung Süd 4 in Nabburg als Polizeihauptwachtmeisteranwärter im Bundesgrenzschutz seine Ausbildung. Sein Laufbahnlehrgang führte ihn bis in den Bayerischen Wald nach Grafenau. Die erste Dienstzeit verbrachte er in Nabburg. "Dank und Anerkennung für dem deutschen Volk geleistete treue Dienste", ist in der Dankurkunde zu lesen. Für Heurich bedeutete das unter anderem Einsätze in Wackersdorf - dem Ort, der durch die Proteste gegen die geplante und am Ende nicht realisierte Wiederaufbereitungsanlage bundesweite Bekanntheit erlangte. Weiter war er eingesetzt beim Objektschutz des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe oder zur Überwachung an einem der wichtigsten Grenzübergänge zwischen Deutschland und Frankreich, Goldene Bremm, im Saarland. 1983 wechselte Heurich zur Grenzschutzabteilung nach Fulda. Einsätze gab es für ihn anlässlich der Castor-Transporte in Gorleben aber auch zu den Demonstrationen beim Bau der Startbahn West am Frankfurter Flughafen.

Als Gruppenführer wechselte der verheiratete und zweifache Vater 1990 in die Ausbildungshundertschaft der Grenzschutzabteilung Mitte 4 in Fulda. Hier war er vor allem entlang der innerdeutschen Grenze unterwegs. Seinen Namen findet man in einem Dokumentarfilm, für den Heurich als Kameramann im Beobachtungs- und Dokumentationstrupp tätig war. Unvergesslich sind für ihn die Aufzeichnungen anlässlich der Grenzöffnung 1989 und anschließende Dokumentation der Wiedervereinigung bis 1993 entlang des Grenzzauns in der hessischen Rhön. Zu diesem Zeitpunkt ist der 59-Jährige immer wieder zu Wocheneinsätzen am Frankfurter Flughafen. 1998 entscheidet er sich für eine Versetzung an den Flughafen in Frankfurt und für das Pendeln. Er ist seitdem fest im Bereich der Zentralen Rückführung tätig, in der Planung und bis vor wenigen Jahren als Flugbegleiter. bph

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