Riedenberg

Gefrieranlage zurückgegeben - Ärger mit undisziplinierten Autofahrern in Riedenberg

Nach 60 Jahren ist die Gemeinschaftskühlanlage in Riedenberg nun endgültig Geschichte. Verstärkt kontrolliert wird in der Sinntalstraße, weil sich Autofahrer nicht an die Totalsperre halten. Und auch die Hinterlassenschaften von Hunden beschäftigten die Räte.
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Nach 60 Jahren ist die Riedenberger Gefrieranlage nun endgültig Geschichte. Heinz Kopp (rechts) überreichte Bürgermeister Roland Römmelt in der jüngsten Gemeinderatssitzung symbolisch den Schlüssel und gab das Gebäude offiziell an die Gemeinde zurück. Foto: Evelyn Schneider
Nach 60 Jahren ist die Riedenberger Gefrieranlage nun endgültig Geschichte. Heinz Kopp (rechts) überreichte Bürgermeister Roland Römmelt in der jüngsten Gemeinderatssitzung symbolisch den Schlüssel und gab das Gebäude offiziell an die Gemeinde zurück. Foto: Evelyn Schneider

Nach 60 Jahren ist die Gemeinschaftskühlanlage in Riedenberg nun endgültig Geschichte. In der jüngsten Gemeinderatssitzung überreichte Heinz Kopp symbolisch den Schlüssel an Bürgermeister Roland Römmelt und übergab damit offiziell das Gebäude an die Gemeinde.

Gebaut wurde die Anlage Anfang der 1960er Jahre. Ein Eisschrank war zu dieser Zeit noch in keinem Haushalt, so dass schließlich 60 Kühlfächer genutzt wurden. An den Baukosten beteiligten sich alle Nutzer mit jeweils 495 Mark, was damals sehr viel Geld war - erhielten damals die meisten damals nur einen Stundenlohn von höchstens 3,50 Mark.

Doch im Laufe der Jahre wurden überall eigene Gefriergeräte gekauft, so dass die Fächer der Anlage nicht mehr genutzt wurden. Zum Schluss waren noch 13 Fächer belegt. Als dann auch noch hohe Reparaturkosten entstanden, entschloss man sich zur Schließung. Noch ist nicht beschlossen, wofür die Gemeinde den nun leeren Raum einmal nutzen will.

Autofahrer ignorieren Sinntalstraßen-Sperrung

Für Ärger sorgt indessen das Verhalten zahlreicher Autofahrer, die durch die Baustelle in der Sinntalstraße fahren - und das , obwohl eine totale Sperrung besteht. Lediglich Anwohner können, sofern es der Baufortschritt gerade zulässt, zu ihren Grundstücken hineinfahren. Allerdings hat sich ein regelrechter Durchgangsverkehr entwickelt. Dreist werden nicht selten die Sperrbaken einfach zur Seite gehoben und hindurch gefahren, manchmal sogar in hohem Tempo, so dass die Schottersteine in sämtlichen Gärten der Anwohner als Geschosse landen. "Wir werden eine verstärkte polizeiliche Kontrolle veranlassen, um dies zu unterbinden", zeigte sich Bürgermeister Roland Römmelt (CSU) erbost.

Sinntalradweg kein Hundeklo

Kaum ist der Sinntalradweg fertig, mutiert er schon zu einem Hundeklo, wie zahlreiche Nutzer berichteten. Auch hier soll nun verstärkt kontrolliert werden, ob die Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner künftig entsorgen. Bei Zuwiderhandlung ist auch hier mit einer Geldbuße zu rechnen.

Bürgermeister Römmelt stellte die künftige Beschilderung des Radweges mit grün-weißen Kreuzen im Kreuzungsbereich der Straßen mit dem Radweg vor. Auf dem Radweg sollen rot-weiße Andreaskreuze auf dem Asphalt aufgeklebt werden, um auf die Gefahren im Kreuzungsbereich hinzuweisen.

Haushaltsplan und -Satzung 2019 wurden dem Landratsamt Bad Kissingen zur Prüfung vorgelegt und genehmigt. Der Bestellung eines gemeinsamen behördlichen Datenschutzbeauftragten zur Zweckvereinbarung über die Einrichtung eines kommunalen Netzwerks für Datensicherheit stimmten die Räte zu.

Von Römershag nach Riedenberg wird eine neue verstärkte 20 Kilovolt (kV)-Stromleitung verlegt. Diese sorgt für einen besseren Ringschluss, so dass bei Störungen die Versorgung besser gewährleistet ist. Die Verkabelung verläuft über einige gemeindliche Grundstücke.

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