Wildflecken
Reaktion

Gefahr lauert bei Wildfleckens Verkehrsinsel

Uneinsichtigkeit und Unvernunft einiger Autofahrer an der Verkehrsinsel an Wildfleckens Bushaltestelle ärgert nicht nur den Bürgermeister und seine Räte
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Gefahrenstelle Verkehrsinsel: Und das ist nur so, weil sich manche Verkehrsteilnehmer nicht an die Regeln halten (wollen).Sebastian Schmitt
Gefahrenstelle Verkehrsinsel: Und das ist nur so, weil sich manche Verkehrsteilnehmer nicht an die Regeln halten (wollen).Sebastian Schmitt
Die neue Verkehrsinsel an der Bushaltestelle am Rathausplatz in Wildflecken ist mittlerweile fertig. Doch zur Zufriedenheit der Kommunalpolitiker läuft das Verhalten der Autofahrer nicht ab.
Gemeinderat Oliver Masso (CSU/PWG) berichtete, dass immer wieder Verkehrsteilnehmer um die Insel herumfahren, wenn der Bus an der Haltestelle steht. "Das ist eine Katastrophe. Vielleicht ist nicht allen Autofahrern klar, dass das verboten ist", so Masso. Denn durch das Wechseln auf die Gegenfahrbahn entstehe nun erst recht eine Gefährdung aller Verkehrsteilnehmer.


Aufmerksam machen

Bürgermeister Gerd Kleinhenz (PWW) konnte die Beobachtungen Massos voll bestätigen. "Auch mir kommen Autos plötzlich entgegen, wenn ich an dieser Stelle vorbeifahren will. Das ist einfach unvernünftig", sagte der Rathauschef. Wie dieses Problem nun zu lösen ist, war zunächst unklar. Man werde dieses Fehlverhalten mit der Polizei besprechen und außerdem in den Wildfleckener Nachrichten auf dieses gefährliche Geschehen aufmerksam machen.
Ebenfalls von "Unvernunft" sprach der Bürgermeister, als es um die Benutzung des noch nicht freigegebenen Radweges ging. Autos, Quads, motorisierte Zweiräder und Fußgänger nutzten die Strecke bereits, die allerdings noch Baustelle ist. Laut Kleinhenz wird sich nun Gedanken darüber gemacht, wie die ehemalige Bahntrasse besser abgesperrt werden kann, damit sich die vorzeitige Benutzung nicht wiederholt. Die bisher verwendeten Trassierbänder zeigten erstaunlich wenig Wirkung und wurden schlicht ignoriert. Neben der Gefahr von Unfällen besteht derzeit auch noch die Gefahr einer Beschädigung der Strecke. Ohnehin werde die Strecke niemals für Autos oder Quads freigegeben, machte Kleinhenz deutlich.

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