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Frauengottesdienste auf dem Volkersberg: Nach 33 Jahren zum letzten Mal

Nichts von dem, was in den drei Jahrzehnten an Gutem in die Herzen und in die Welt gekommen sei, sei verloren, so Pfarrer Edwin Erhard.
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Ein letztes Mal versammelten sich die Frauen um den Altar. Brigitta Kempe-Wolf
Ein letztes Mal versammelten sich die Frauen um den Altar. Brigitta Kempe-Wolf
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Eine lange Tradition geht auf dem Volkersberg zu Ende. Nach 33 Jahren hat der letzte Frauengottesdienst stattgefunden. Pfarrer Edwin Erhard zelebrierte ihn. In seiner Begrüßung blickte er kurz zurück auf die Anfänge , als einige Frauen die Idee hatten, einen solchen besonderen Gottesdienst anzubieten. Er habe diese Idee von Beginn an unterstützt, doch die Vorbereitung und Gestaltung oblag den Frauen. Verschiedene Teams waren dabei aktiv. Im Laufe der Jahre war es ein Kommen und Gehen, zeitweise Abwesenheit und Wiedereinstieg.

"Ich bin so stolz auf euch, dass Ihr so lange durchgehalten habt", sagte Pfarrer Erhard "mit Begeisterung und Engagement habt ihr bei vielen anderen Frauen dazu beigetragen, Freude, Geborgenheit und Trost zu erfahren". 33 Jahre, so lange wie Jesus auf der Welt war, habe die Tradition bestanden. Doch Abschiede gehörten nun einmal zum Leben.

Nichts von dem, was in den drei Jahrzehnten an Gutem in die Herzen und in die Welt gekommen sei, sei verloren, so Edwin Erhard. Rituale und Spiritualität des Christentums hätten ein großes Potenzial.

"Ach was waren es schöne Lieder, und Elisabeth mit ihrer Gitarre war zum Glück auch nochmal da", hörte man eine Besucherin beim Rausgehen sagen.

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