Geroda
Gemeinderat

Es fehlen Verkehrsschilder

Bei einer Verkehrsschau wurde festgestellt, dass in einigen Straßen der Gemeinde nur einseitig ein Tempolimit von 30 km/ ausgeschildert ist. Jetzt werden stattdessen Tempo-30-Zonen ausgewiesen.
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Ordentlich beschildert ist die Tempo-30-Zone zum Beispiel Am Weierich in Geroda. Doch in einigen Straßen waren die Schilder nureinseitig. nun werden diese Straßen in Tempo 30-Zonen verwandelt.  Foto: Rita Kohl
Ordentlich beschildert ist die Tempo-30-Zone zum Beispiel Am Weierich in Geroda. Doch in einigen Straßen waren die Schilder nureinseitig. nun werden diese Straßen in Tempo 30-Zonen verwandelt. Foto: Rita Kohl

Die Verkehrsführung in Geroda und Platz war Hauptthema Gemeinderatssitzung. Zuvor hatten Bürgermeister Alexander Schneider und Klaus Wiesner von der Polizei Bad Brückenau im Rahmen einer Verkehrsschau die Ortsstraßen in der Gemeinde begutachtet.

Dabei fiel auf, dass einige Straßen nur einseitig mit einem Tempolimit von 30 Stundenkilometern beschildert sind. Wer also aus der unbeschilderten Richtung kommt, kann zum Beispiel in der Wilhelm-Blümel-Straße in Platz oder in der Zwickenmühle in Geroda 50 km/h fahren, obwohl dort eigentlich eine Begrenzung auf 30 km/h vorgesehen ist.

Rechts vor links

Um dieses Manko zu beheben, plädierte Klaus Wiesner für die Ausweisung bisheriger Straßen mit Tempolimit zu Tempo-30-Zonen, da so nicht an jeder folgenden Kreuzung ein weiteres 30er Schild stehen muss und die Vorfahrt innerhalb der Zone einheitlich mit rechts vor links geregelt ist.

Auch wies Wiesner darauf hin, dass Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei nur bei vollständiger Beschilderung vorgenommen werden können. Der Gemeinderat einigte sich auf die Anschaffung von zwölf Tempo-30-Zonen-Schildern, die zeitnah in den unvollständig beschilderten Straßen installiert werden sollen.

Des Weiteren stand ein Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau eines Einfamilienhauses in der Marktstraße in Platz auf der Tagesordnung, welchen der Gemeinderat gestattete.

Letzter Programmpunkt des öffentlichen Sitzungsteils war die Planung des 4. Geröder Weihnachtsmarktes am 14. Dezember. Bisher gebe es 30 Anmeldungen für Stände und Darbietungen, sodass die Besucher ein abwechslungsreiches Angebot an Leckereien, Musik und Handwerkskunst erwartet.

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist das erstmalige Angebot von Räucherfisch.

Der Gemeinderat beschloss, dass der Markt diesmal bis zur ehemaligen Synagoge ausgeweitet, aber dafür das Angebot im Böllhof begrenzt werden soll, um die Räumlichkeiten eines weiteren Gebäudes miteinbeziehen zu können.

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