Bad Brückenau
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Einblick in die Arbeit der Bad Brückenauer Wehr

Besonders beeindruckt zeigten sich die "Quertreiber" und ihre Angehörigen beim Nachmittag bei Brückenaus Floriansjüngern von den praktischen Übungen. Hier durften sie selbst mitwirkten.
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Für Rollstuhlfahrer und andere Behinderte aus dem Raum Bad Brückenau hatte die Feuerwehr eine Informationsveranstaltung organisiert. Bei den Vorführungen wurde auch mehrfach der Ernstfall simuliert. Foto: Rolf Pralle
Für Rollstuhlfahrer und andere Behinderte aus dem Raum Bad Brückenau hatte die Feuerwehr eine Informationsveranstaltung organisiert. Bei den Vorführungen wurde auch mehrfach der Ernstfall simuliert. Foto: Rolf Pralle

Einen interessanten Nachmittag bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Brückenau verbrachten die "Quertreiber". Dieser lockere Zusammenschluss von Rollstuhlfahrern und anderen Behinderten besucht im Rahmen seiner Zusammenkünfte auch regelmäßig verschiedene Verbände und Organisationen, um sich über deren Arbeit zu informieren.

Organisation und Einsatz

Erst vor einigen Wochen hatte eine Gesprächsrunde mit Vertretern der örtlichen Polizei stattgefunden, jetzt war ein Abstecher zu den Brandschützern an der Reihe. Auf dem Gelände am Feuerwehrgerätehaus erfuhren die Gäste nicht nur interessante Daten und Fakten, sondern sie erlebten darüber hinaus an mehreren Stationen, wie die Rettungskräfte im Ernstfall ihre Arbeit organisieren und wie der Einsatz an der jeweiligen Unglücksstelle abläuft.

Besonders beeindruckt zeigten sich die "Quertreiber" und ihre Angehörigen dabei natürlich von den praktischen Übungen, zumal sie beispielsweise beim simulierten Löschen mit dem Schlauch sogar selbst Hand anlegen durften. Auf Sicherheitsabstand ging die Gruppe dann aber vorsichtshalber, als Dirk Haydu und seine Kameraden den leistungsstarken Wasserwerfer in Betrieb setzten.

Fachspezifische Fragen

Während der vielfältigen Vorführungen, bei denen unter anderem eine "eingeklemmte Person" mit hydraulischer Schere und Spreizer aus einem Auto befreit werden musste, tauchten aus dem Kreis der Zuschauer etliche fachspezifische Fragen auf. Diese beantwortete das Feuerwehr-Team in aller Ausführlichkeit. Schließlich hatten sich neben Haydu auch Florian Dorn, Robin Schneider, Maximilian Manger, Sebastian Gerr sowie Werner und Lena Überlacker gut auf die Stippvisite ihrer Gäste vorbereitet.

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