Staatsbad Brückenau
Kammermusik

Duo Kämper & May spielt Kammermusik

Duo Kämper & May gastiert am Freitag, 17. Mai, im Rahmen der Kammermusikreihe Zwischen-Spiel: "Soirée Musicale" im Bayerischen Staatsbad Bad Brückenau.
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Eva-Maria  May erwarb sich als Konzertpianistin und Kammermusikerin einen gleichbedeutenden Namen. Sie ist  Preisträgerin des Deutschen Hochschul- und Konservatoriumswettbewerbs, lehrt an der Würzburger Hochschule für Musik und lebt in München.Maik Kern
Eva-Maria May erwarb sich als Konzertpianistin und Kammermusikerin einen gleichbedeutenden Namen. Sie ist Preisträgerin des Deutschen Hochschul- und Konservatoriumswettbewerbs, lehrt an der Würzburger Hochschule für Musik und lebt in München.Maik Kern
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Im Rahmen der Kammermusikreihe Zwischen-Spiel gastiert am Freitag, 17. Mai, das Duo Kämper & May mit Klaus Kämper (Violoncello) und Eva-Maria May (Klavier) mit dem Programm "Soirée Musicale" im Lola Montez-Saal des Staatsbades Bad Brückenau. Französische Musik für Violoncello und Klavier in ihrer ganzen Vielfalt vorzustellen, ist der dramaturgische Impetus der musikalischen Soirée, in der Klaus Kämper, seines Zeichens Solo-Cellist des BKO, und die Pianistin Eva-Maria May einen großen Bogen von Jean-Philippe Rameau über Camille Saint-Saëns und Claude Debussy bis Jean Françaix spannen.

Gespielt werden im ersten Teil des Abends Werke von Jean-Philippe Rameau (Les tendres plaints), Claude Debussy (Sonate für Violoncello und Klavier, 1915, Prologue, Sérénade et Finale), Francis Poulenc (Hommage à Schubert für Klavier solo), Jean Françaix (Sérénade et Nocturne für Violoncello und Klavier, Transkription von Maurice Gendron, Camille Saint-Saëns (Allegro appassionato für Violoncello und Klavier). Die 2. Konzerthälfte ist komplett dem Komponisten Francis Poulenc gewidmet. Gespielt werden seine "Suite française" (Bransle de Bourgogne - Pavane - Petite marche militaire - Complainte - Bransle de Champagne - Sicilienne - Carillon), seine Serenade für Violoncello und Klavier sowie seine Sonate für Violoncello und Klavier (1948, Tempo di Marcia, Cavatine, Ballabile, Finale).

Zur Person Klaus Kämper

Nach dem Abitur am humanistischen Schalker Gymnasium in Gelsenkirchen studierte Klaus Kämper Cello am Robert-Schumann-Konservatorium in Düsseldorf. Seine Lehrer waren unter anderem Johannes Goritzki und Rudolf Metzmacher. Er besuchte zudem Meisterkurse bei Zara Nelsova und Gregor Piatigorski. 15 Jahre lang war er dann Cellist des renommierten Cherubini-Quartetts, mit dem er ausgedehnte Tourneen durch ganz Europa sowie nach Südamerika, Asien und Afrika unternahm. Heute arbeitet er als Freelancer in München: Er ist Mitglied des Novalis-Quartetts und des Schwabinger Klaviertrios. Darüber hinaus spielt er als Gast in verschiedenen Kammermusik-Ensembles wie z.B. dem "ensemble baroque florian prey" oder dem Nomos-Quartett. Seit 2012 gehört er dem Bayerischen Kammerorchester Bad Brückenau als Solo-Cellist an.

Zur Person Eva-Maria May

Eva-Maria May erwarb sich als Konzertpianistin und Kammermusikerin einen gleichbedeutenden Namen. Von ihrem damaligen Lehrer, Prof. Peter Hollfelder an der Hochschule für Musik Würzburg intensiv gefördert, debütierte sie 14-jährig mit Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 414. In München an der Musikhochschule studierte Eva-Maria May bei Eric Then-Bergh und später in der Meisterklasse des bekannten ungarischen Chopin-Interpreten Julian von Károlyi. Weitere Studien bei Igor Shukov, André Tschaikovsky und Valentin Gheorghiu vertieften ihre Verbindung zur russischen Klaviermusik. Eva-Maria May (Preisträgerin des Deutschen Hochschul- und Konservatoriumswettbewerbs) lehrt an der Würzburger Hochschule für Musik und lebt in München. Einlass in den Lola Montez-Saal ist am Freitag, 17. Mai, ab 19 Uhr, Beginn ist eine halbe Stunde später. Die Veranstaltung wird in bewährter Weise vom Team von DominikAna bewirtet. Eintritt: 10 € mit Gast-, Tages- oder Jahreskarte frei. Weitere Infos: Bayerisches Staatsbad Bad Brückenau, Gäste-Information, Tel.: 0 97 41/ 80 20, staatsbad@badbrueckenau.com, www.staatsbad.de.

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