Bad Brückenau
Würdigung

Drei Dienstjubiläen bei der Polizeiinspektion Bad Brückenau

Erster Polizeihauptkommissar Herbert Markert, Polizeihauptkommissar Michael Kapitz (beide 40 Jahre) und Polizeihauptmeister Steffen Trabert (25 Jahre) begehen im Herbst ihre Dienstjubiläen.
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Der Leiter der Polizeiinspektion Bad Brückenau, Herbert Markert (links), erläutert, wie die Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasergerät funktioniert. Markert feierte am 1. Oktober sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Foto: Archiv/Rolf Pralle
Der Leiter der Polizeiinspektion Bad Brückenau, Herbert Markert (links), erläutert, wie die Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasergerät funktioniert. Markert feierte am 1. Oktober sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Foto: Archiv/Rolf Pralle
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Gleich drei Beamte der Polizeiinspektion (PI) Bad Brückenau feiern im Herbst 2019

Dienstjubiläen. Der Leiter, Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Herbert Markert, und Polizeihauptkommissar (PHK) Michael Kapitz, Sachbearbeiter in der Verfügungsgruppe, begehen ihr 40-jähriges Jubiläum. Beide wurden am 1. Oktober 1979 in der damaligen 10. Hundertschaft der Würzburger Bereitschaftspolizei eingestellt. Sie durchliefen die Ausbildung einschließlich der Verwendung in der Einsatzhundertschaft in München bis Ende Juli 1982 gemeinsam. Der Ermittlungsbeamte Polizeihauptmeister (PHM) Steffen Trabert kam vor 24 Jahren zur bayerischen Landespolizei. Davor war er bereits ein Jahr bei der Bundeswehr und in Baden-Württemberg im öffentlichen Dienst beschäftigt, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei Bad Brückenau.

Über Kommissariat und SOKO nach Bad Brückenau

Herbert Markert wurde nach Beendigung der Ausbildung im damaligen mittleren Polizeivollzugsdienst im August 1982 der damaligen PI Schweinfurt-Land zugeteilt. Im September 1989 wurde er zum Studium an der Beamtenfachhochschule in Fürstenfeldbruck zugelassen und stieg am 1. Dezember 1991 in die Qualifikationsebene (QE) 3, damals gehobener Polizeivollzugsdienst, auf. Die Laufbahn in der QE 3 begann als Dienstgruppenleiter bei der Verkehrsunfallaufnahme bei der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt. Im September 1993 wechselte er zum Kommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Schweinfurt und bearbeitete Kapitaldelikte und ungeklärte Todesfälle. In dieser Funktion war er auch als Sachbearbeiter und Leiter in zahlreichen Sonderkommissionen tätig. Im Jahr 2005 war Markert am Aufbau des Kriminaldauerdienstes in Schweinfurt beteiligt, dem er bis zum Wechsel auf die Leiterstelle in Bad Brückenau angehörte. Zum 1. Mai 2010 wurde er mit der Leitung der PI Bad Brückenau betraut. In dieser Funktion wurde er im Winter 2011/12 noch einmal zu einer deutschlandweiten SOKO nach Nürnberg berufen. Er überließ zudem im Winter 2016/17 die Leitung der PI Bad Brückenau für sechs Monate Daniel Seeburg, der im Rahmen des Aufstiegs in die QE 4, seine Führungsbewährung in der Zweibäderstadt absolvierte. Der 60-Jährige ist verheiratet, Vater zweier erwachsener Söhne und lebt im Landkreis Schweinfurt.

Start bei Grenzpolizeistation Lindau-Bahnhof

Michael Kapitz trat nach der Ausbildung seine erste Verwendung im Polizeieinzeldienst am 1. August 1982 bei der Grenzpolizeistation Lindau-Bahnhof an. Dreieinhalb Jahre später wurde er zur damaligen PI Würzburg-Ost versetzt. Bereits ein Jahr später am 1. Februar 1987 führte ihn sein Weg zur PI Bad Brückenau. Hier macht er seit dieser Zeit ununterbrochen Dienst. Kapitz war als Dienstgruppenbeamter bis 2018 im Schichtdienst tätig. Er war zuletzt als stellvertretender Dienstgruppenleiter eingesetzt. Am 1. Oktober 2017 erreichte er mit der Beförderung zum PHK das Spitzenamt in der QE 2. Seit August 2018 ist er in der Verfügungsgruppe in erster Linie zuständig

für Ausländerangelegenheiten, Umwelt- und Waffenkriminalität und Erhebungen. Der 57-jährige Vater zwei erwachsener Söhne wohnt mit seiner Ehefrau im Altlandkreis Bad Brückenau.

Schon vorher einmal in Bad Brückenau

Steffen Trabert ist 44 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Er lebt mit seiner Familie im angrenzenden Hessen. Trabert trat 1994 bei der Bundeswehr seinen Wehrdienst an. Am 1. März 1995 begann er zunächst in der Polizei des Landes Baden-Württemberg seine Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst. Ein halbes Jahr später konnte er bei der bayerischen Polizei in der Bereitschaftspolizeiabteilung in Sulzbach-Rosenberg fortsetzen. Nach dem Anstellungslehrgang führte ihn sein Weg zunächst in Einsatzhundertschaften in Nürnberg und München. Am 1. September 1999 trat Trabert bei der Polizeistation Fahndung in Kreuth seine erste Dienststelle im Polizeieinzeldienst an. Über die PI Bad Wiessee führte ihn sein Weg schließlich am 1. März 2002 nach Unterfranken zur damaligen PI Würzburg-Ost, wo er im Schichtdienst eingesetzt wurde. In die Würzburger Zeit fielen zwei zeitlich begrenzte Abordnungen zur PI Bad Neustadt/Saale und zur PI Bad Brückenau, bevor er am 1. März 2005 endgültig in die Kurstadt im Sinntal versetzt wurde. Hier war er zunächst in der Dienstgruppe im Schichtdienst eingesetzt. Im Mai 2015 wechselte er in die Ermittlungsgruppe und ist seitdem für die Spurensicherung und Kriminalitätsbekämpfung zuständig.

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