Volkersberg
Kirche

Bund der deutschen katholischen Jugend bestätigt seine Vorsitzenden auf dem Volkersberg

Die Themen Umwelt und demokratische Grundwerte sollen die bestimmenden Themen der nächsten Zeit sein.
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Vanessa Eisert (ehrenamtliche Diözesanvorsitzende, links) und Lukas Greubel (Wahlausschuss, rechts) mit den wiedergewählten Vorsitzenden Sebastian Dietz (hauptamtlicher Diözesanvorsitzender), Christina Lömmer (hauptamtliche Diözesanvorsitzende) und Bernhard Lutz (Geistlicher Leiter).  Dominik Großmann
Vanessa Eisert (ehrenamtliche Diözesanvorsitzende, links) und Lukas Greubel (Wahlausschuss, rechts) mit den wiedergewählten Vorsitzenden Sebastian Dietz (hauptamtlicher Diözesanvorsitzender), Christina Lömmer (hauptamtliche Diözesanvorsitzende) und Bernhard Lutz (Geistlicher Leiter). Dominik Großmann

Die drei hauptamtlichen Vorsitzenden des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg sind bei der Diözesanversammlung auf dem Volkersberg bestätigt worden. Außerdem beschloss die Versammlung ein Jugendforum und eine jugendpolitische Berlinfahrt.

40 Delegierte aus acht Mitglieds- und acht Regionalverbänden blickten auf die 72-Stunden-Aktion zurück, bewerteten die Arbeit des Diözesanvorstandes im vergangenen Jahr und kamen in Austausch über die ihnen wichtigen Themen.

Nach drei Jahren liefen die Amtszeiten der hauptamtlichen Vorsitzenden Christina Lömmer und Sebastian Dietz sowie des geistlichen Leiters Bernhard Lutz aus. Alle drei haben sich für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt und wurden jeweils einstimmig wiedergewählt.

In ihrer Bewerbungsrede verdeutlichte Christina Lömmer, dass sie sich für ihre zweite Amtszeit das Thema Umwelt auf die Fahne geschrieben hat. "Gerade jetzt, wo dank Fridays for Future das Thema Umweltschutz in aller Munde ist, will ich mit unserem Klimabündnis "Klima.aktiv" dafür sorgen, dass wir als BDKJ - aber auch darüber hinaus - nicht nur vom Klimaschutz sprechen, sondern konkret etwas dafür tun", so die Hammelburgerin.

Sebastian Dietz aus Karbach tritt mit der Aussage "Jetzt erst recht" sein fünftes Jahr als BDKJ-Diözesanvorsitzender an: "Auch wenn rechte und demokratiefeindliche Strömungen in unserer Gesellschaft immer stärker werden, will ich jetzt erst Recht für eine bunte und vielfältige Gesellschaft eintreten. Dazu gibt es kaum ein besseres Lernfeld als unsere Jugendverbände." Hier würden verschiedene Meinungen diskutiert, und genau das wolle er von der Politik einfordern."

Dazu hatten er und die Delegierten gleich Gelegenheit: Denn die Landtagsabgeordneten Barbara Becker (CSU) und Kerstin Celina (Grüne) besuchten die Diözesanversammlung.

Hier setzt auch Bernhard Lutz, ebenfalls aus Hammelburg an. "Ich möchte Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Gehör verschaffen, nicht nur in der Gesellschaft sondern auch in der Kirche. Denn was junge Leute zu sagen haben ist relevant für die Zukunft und ich bin überzeugt, dass das Bistum Würzburg davon lernen kann. Trotz schwieriger Finanz- und Personalsituation dürfen Anliegen junger Menschen nicht überhört werden."

Passend dazu beschloss die Diözesanversammlung, im nächsten Jahr ein diözesanes Jugendforum zu veranstalten. Dabei sollen junge Menschen aus verschiedenen Regionen, Verbänden und Gruppierungen über Leben und Glauben ins Gespräch kommen. Weiterhin wurden eine Fahrt für junge Erwachsene ins politische Berlin beschlossen sowie nach intensiver Diskussion eine neue Diözesan- und Geschäftsordnung.

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