Riedenberg
Naturschutz

Biotop-Bäume in Riedenberg werden gefördert

In den Riedenberger Gebieten Flösser, Holler und Seewieseller gibt es schützenswerte Biotope.
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Einige schützenswerte Biotope und  einen sehr alten Buchenbestand haben Birgit Badde vom Forstamt Rupboden und Bürgermeister Rommelt bei einer Waldbegehung  entdeckt . Evelyn Schneider
Einige schützenswerte Biotope und einen sehr alten Buchenbestand haben Birgit Badde vom Forstamt Rupboden und Bürgermeister Rommelt bei einer Waldbegehung entdeckt . Evelyn Schneider
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Zu Gast war in der letzten Gemeinderatssitzung in Riedenberg Birgit Badde vom Forstamt Rupboden. Bürgermeister Roland Römmelt (CSU) und sie waren zuvor bei einer Waldbegehung in den Riedenberger Gebieten Flösser, Holler und Seewieseller unterwegs, um nach Totholzbäumen Ausschau zu halten, die sich als naturschutzwürdig erweisen und somit Fördermöglichkeiten bieten.

Birgit Badde erläuterte den Räten schließlich das Vertrags-Naturschutzprogramm im Detail. Diese drei Flächen haben sich als geeignet erwiesen. Sie beinhalten einige schützenswerte Biotope und einen sehr alten Buchenbestand. Auch einige sogenannte Biotopbäume seien darauf zu finden. Diese seien für Brennholz unbrauchbar, stellten aber für zahlreiche geschützte Tierarten den Lebensraum dar.

Die Fördergelder sind entweder für die Ausweisung einzelner Bäume möglich, oder für ein ganzes Gebiet. Welche Variante die mit der größtmöglichen Fördersumme im Einzelnen darstellt, soll zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde festgestellt werden. Die Räte beauftragten Birgit Badde die Areale zusammen mit der Behörde zu begehen und anschließend über das Ergebnis zu informieren.

Auch in diesem Jahr stellte der Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen wieder einen Förderantrag. Die Räte stimmten zu.

Zehn Prozent Zuschuss erhält auch der Johannisverein Riedenberg für diverse Anschaffungen , die mit einer Gesamtsumme von 8028 zu Buche geschlagen haben.

Bürgermeister Römmelt erläuterte seinen Räten noch einmal das Projekt der Einfachen Dorferneuerung in Bezug auf die Gestaltung des Radweges. Mit in den Förderantrag, der demnächst formlos gestellt werden wird , soll auch die Neugestaltung des Spielplatzes, der in unmittelbaren Nähe des Radweges liegt. Nach einem positiven Bescheid, soll es dann in die detaillierten Planungen gehen.

Noch einmal gesprochen wurde über einige Bürgeranträge der letzten Bürgerversammlung. In wie weit wurden sie schon abgearbeitet, was muss noch erledigt werden? Im Zuge der Asphaltierung der Sinntalstraße, soll ein Stück in den Ringweg mit hinein asphaltiert werden um die derzeitige Staubentwicklung zu minimieren. Die geforderte Spielplatzsanierung ist derzeit schon in vollem Gange und wird , dank der großen Mithilfe zahlreicher Eltern bald abgeschlossen sein. Die St. Martin Schule bleibt Riedenberg definitiv erhalten und wird an anderer Stelle im Kinderdorfbereich neu aufgebaut.

In der Bürgerversammlung war auch moniert worden, das einige Anlieger die Gehsteige vor ihren Anwesen nicht räumen. Das soll in diesem Winter beobachtet werden. Wer erneut seiner Räumpflicht nicht nachkommt, soll offiziell von der Gemeinde angeschrieben und abgemahnt werden.

Der derzeitige Bauabschnitt in der Sinntalstraße soll in etwa vier Wochen beendet und die Ortsdurchfahrt wieder frei sein. Die endgültige Straßensanierung wird sich leider um ein Jahr verschieben, da es beim zuständigen Architekturbüro durch erhebliche personelle Engpässe zu Versäumnissen bezüglich der Förderantragstellung gekommen ist, hieß es in der Gemeinderatssitzung.

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