Bad Brückenau
Kunst

Bekannte Gewächse in neuem Gewand und Bildern in Brückenaus Galerie

Mit der gemeinsamen Ausstellung FlorArt kommen "Lichtfänger" Jürgen Hurrlein und Jochen Burk, der neues Leben künstlerisch darstellt, in die Bad Brückenauer Galerie Form und Farbe.
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Bei Jürgen Hurrleins  Naturfotos wird Alltägliches bizarr verändert und verfremdet. Foto: Jürgen Hurrlein
Bei Jürgen Hurrleins Naturfotos wird Alltägliches bizarr verändert und verfremdet. Foto: Jürgen Hurrlein
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Jürgen Hurrlein und Jochen Burk sind vertraute Namen in Bad Brückenau. Nicht nur für Kunstbegeisterte. Aber auch. Mit ihrer bereits im Kunstverein Fulda sehr gelobten gemeinsamen Ausstellung kommen sie nun in die Galerie Form und Farbe.

Jochen Burk war bereits im zarten Alter von zehn Jahren künstlerisch aktiv, als er mit seiner Staffelei am Bahnhof stand und durchfahrende Züge malte. Es folgten Ausbildung zum Goldschmied mit Meisterprüfung, Studium an der Staatlichen Zeichenakademie in Hanau und zusätzlich die Qualifikation zum Gemmologen. In Fulda hat er sein Atelier für Schmuck, Metallgestaltung und Malerei, ist Gründungsmitglied der Schmuck- und Objektkünstlergruppe "Fuldart" sowie Mitbegründer der Künstlergruppe "Gomaquisu". Seine Werke wurden bereits in vielen erfolgreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. In "FlorArt" verwendet er gesammelte natürliche Fundstücke wie alte Hölzer, Wurzeln und andere organische Materialien, die er mit Stein, Metall, Kupfer oder auch farbigem Plexiglas und goldenen Akzenten in Einklang bringt, um damit neues Leben künstlerisch darzustellen.

Fotos mit höchster Strahlkraft und Transparenz

Jürgen Hurrlein ist in Bad Brückenau geboren, gelernter Gärtnermeister und Florist, und führt hier seinen eigenen Gärtnereibetrieb. Die Liebe zur Fotografie begleitet ihn schon seit über 30 Jahren. Seine Motive findet er in der Natur: Blumen, Bäume, Mineralien, Steine. In seinen Bildern versucht er, den Charakter des lebenden Organismus einzufangen, seine Schönheit, aber auch seine Vergänglichkeit zu darzustellen. Hurrlein versteht sich dabei als "Lichtfänger". Teils mit extremem Gegenlicht aufgenommen, entwickeln seine Fotos höchste Strahlkraft und Transparenz. In der Bildbearbeitung bleibt er natürlich, durch maximale Vergrößerungen werden jedoch Details erkennbar, durch die Alltägliches bizarr verändert und verfremdet wird. Der Betrachter kommt dadurch zu einer ganz anderen "Einsicht" - in die Natur, in wunderbare Blüten und deren Habitus.

"Die Fotografie in der Natur ist immer auch ein wenig Glücksache, da Moment oder Motiv flüchtig sein können. Ich versuche mich der Natur immer wieder aus einem anderen Blickwinkel zu nähern, immer neue Einblicke einzufangen, um mit der Magie der Formen und Farben eine poetische Stimmung zu erfahren und dann staunend vor der Kraft des unscheinbaren zu stehen", so Hurrlein.

Vernissage am 15. September

Staunen können nun auch die Besucher der Ausstellung in der Galerie Form und Farbe vom Sonntag 15. September (Vernissage 17 Uhr, Eintritt frei), bis 27. Oktober, jeweils am Samstag und Sonntag, von 15 bis 18 Uhr.

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