Riedenberg
Infrastruktur

Bahnradweg: Eröffnung erst im Frühling 2019

Die Rhönallianz hat den Festakt zur Freigabe des neuen Radwegs verschoben. Einige Streckenabschnitte sollen aber trotzdem für die Bevölkerung geöffnet werden.
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Vorerst Ende des Radwegs: In Riedenberg liegt noch immer Schotter auf der ehemaligen Bahntrasse.  Foto: Ulrike Müller
Vorerst Ende des Radwegs: In Riedenberg liegt noch immer Schotter auf der ehemaligen Bahntrasse. Foto: Ulrike Müller
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Manche Riedenberger hatten sich schon Sorgen gemacht. Der neue Bahnradweg sollte als Umleitung während der Bauarbeiten in der Gerodaer Straße genutzt werden, doch die Asphaltierung ließ auf sich warten. Nun, vor etwa zehn bis zwölf Tagen, wurde ein kurzes Stück des Weges asphaltiert. Die Umleitungsstrecke funktioniert tadellos. Auf den Rest ihres Radwegs müssen die Riedenberger aber noch etwas warten.

Grund sind Verzögerungen auf dem Abschnitt zwischen Oberbach und Wildflecken. Dort wird nämlich neben der Herstellung des Radwegs gleich ein neuer Kanal gebaut. Das Abwasser aus Wildflecken, Oberwildflecken und der Rhön-Kaserne wird in Zukunft weitergeleitet. Ob die Aufbereitung in einer neuer Kläranlage in Oberbach oder Riedenberg, oder aber zentral in Trübenbrunn erfolgen wird, ist aber noch nicht entschieden.

Brückenarbeiten stehen noch aus

Auch in Wernarz gibt es Probleme. Für zwei Brücken fehlen noch Fertigteile. Als noch die Eisenbahn über die Strecke fuhr, reichten einfache Stahlträger als Brückenkonstruktion aus. Das funktioniert für den neuen Radweg natürlich nicht mehr. Ein gutes Stück weiter in Richtung Zeitlofs ist der Abschnitt auf Höhe Schmidthof inzwischen asphaltiert worden.

Es sind also viele Details, auf Grund derer sich die Rhönallianz dazu entschlossen hat, den offiziellen Festakt zur Eröffnung des Bahnradwegs zu verschieben. Er soll aber im Frühjahr unter Einbeziehung aller vier Gemeinden an der ehemaligen Bahntrasse nachgeholt werden, berichtet Allianzmanager Uwe Schmidt. Ganz verzichten müssen die Bürger aber nicht auf ihren Radweg. "Wenn wir einen größeren Abschnitt freigeben können, wollen wir das tun." Die Verkehrssicherheit müsse aber auf jeden Fall gewährleistet sein, betont Schmidt.

In Bad Brückenau hat die Straßenmeisterei zwischenzeitlich eine weiße Linie an der Umgehungsstraße angebracht. Sie hilft, den unmittelbar daneben gebauten Bahnradweg optisch abzugrenzen. Eine bauliche Abgrenzung, wie es der Stadtrat gefordert hatte, soll es auch noch geben. Das Anliegen habe die Verwaltung an das Fachbüro, das mit der Gestaltung des Radwegs beauftragt wurde, weitergeleitet. Das berichtet Leo Romeis von der Stadtverwaltung. Die Umsetzung des Gestaltungskonzepts wird aber erst im kommenden Jahr erfolgen, in einem zweiten Schritt nach der Eröffnung des Radwegs im Frühjahr.

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